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Datenvolumen im Internet explodieren - Deutschland braucht ein Glasfasernetz

(openPR) Der Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e. V. bringt sich mit einem Positionspapier in die Diskussion über Wege zum flächendeckenden Glasfaserzugangsnetz ein.

Bei -geteilt.de- ist man sicher, dass die heute vorrangig genutzten Technologien wie (V)DSL oder LTE mittelfristig an ihre Grenzen stoßen werden. Denn die im Internet übertragenden Datenmengen wachsen von Jahr zu Jahr stärker an. Das hat die Bundesnetzagentur in ihrem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2014 einmal mehr festgestellt. Gleichzeitig stellen immer neue Anwendungen, wie eHealth, eEnergy, eMobility, Cloud-Computing hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Anschlüsse. "Wir sind uns deshalb mit zahlreichen Experten einig: Deutschland braucht ein Glasfaserzugangsnetz, ein Netz also, bei dem die Glasfaser bis in die Wohnung oder bis ins Gebäude geführt wird.", meint Bernd Rudolph, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes.



Bei den Investitionen der Unternehmen fristen Glasfaseranschlüsse indes ein Mauerblümchendasein. Gründe dafür sind (noch) mangelnde Nachfrage und vergleichsweise hohe Kosten. Rudolph: "Das ist auch uns bekannt. Bei den zu erwartenden Kosten kann man wohl von einer Generationenaufgabe ausgehen. Aber gerade deshalb darf man doch nicht warten, bis der Bedarf massenhaft erkennbar wird. Straßen in ein Wohngebiet baut man doch auch nicht erst, wenn die Leute schon einziehen wollen."

Im Positionspapier werden Vorschläge zu regulatorischen Fragen und Möglichkeiten der Finanzierung sowie der notwendigen politischen Flankenstellung unterbreitet.

Dabei geht -geteilt.de- davon aus, dass ein Glasfaserzugangsnetz ein "natürliches Monopol" darstellt, also nicht im Wettbewerb betrieben werden kann. Rudolph: "Man baut auch nicht mehrere Autobahnen nebeneinander. Deshalb favorisieren wir einen einheitlichen Netzbetreiber. Wir schlagen eine Breitband-AG vor, die gern auch öffentlich-rechtlich, ähnlich den Straßenbauverwaltungen, organisiert sein darf." Zur Finanzierung werden verschiedene Denkansätze vertreten, die im Wesentlichen auf eine Bereitstellung von Mitteln für die "Breitband-AG" abzielen. Ergänzt werden soll dies durch eine ausbaufreundliche Gesetzgebung, die zum Beispiel das Verlegen von Leerrohren bei Tiefbauarbeiten obligatorisch macht. "Vorstellbar sind viele Finanzierungsmöglichkeiten. Man muss letztlich etwas nur wollen. Dann finden sich auch Wege. Übrigens wäre das auch ein sinnvolles und nachhaltiges Konjunkturpaket.", ist sich Rudolph sicher.

Die konkrete Umsetzung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes wird sich nach Ansicht von -geteilt.de- über zehn bis fünfzehn Jahre erstrecken. Der Bundesverband schlägt vor, das Land in Cluster aufzuteilen, die so zugeschnitten sind, dass sie sowohl städtische als auch ländliche Regionen umfassen. Rudolph: "So kann gewährleistet werden, dass ein gleichmäßiger Ausbau vom Ballungs- in den ländlichen Raum hinein erfolgt. Denn am Ende soll das Netz wirklich flächendeckend sein. Auch der Bauernhof braucht schließlich den Glasfaseranschluss."

Der Bundesverband sieht neben den Kosten auch große Chancen. Denn da der Ausbau des Glasfasernetzes erst beginnt, können völlig neue Wege gegangen werden. "Bei der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes wurden aus heutiger Sicht entscheidende Fehler gemacht. Sie gilt es nun zu heilen und stattdessen die richtigen Mittel zu wählen. Unser Positionspapier kann und soll dabei helfen." so Bernd Rudolph abschließend.

Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden: http://www.geteilt.de/download/positionen/positionspapier_glasfaserausbau.pdf

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