(openPR) Die Condrobs-Einrichtung für ambulant betreutes Wohnen in Würzburg feiert ihr fünfjähriges Bestehen
Würzburg, 15. Mai 2015 – Condrobs hat am Mittwoch das fünfjährige Bestehen der Einrichtung für Betreutes Wohnen in Würzburg gefeiert. Das ambulant betreute Wohnen für Menschen mit Suchthintergrund wurde mit dem Ziel gegründet, Frauen und Männer mit innovativen Konzepten auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben zu unterstützen und zu begleiten. Condrobs Betreutes Wohnen Würzburg ist die erste Einrichtung in Unterfranken gewesen, die substituierte Männer und Frauen begleitet.
Auseinandersetzung mit Sucht und den Folgen
Die Einrichtung wurde in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Mittlerweile ist das ambulant betreute Wohnen fester Bestandteil des Würzburger Hilfesystems. Die Angebote umfassen den Umgang mit der Suchterkrankung, Wohnungs- und Arbeitssuche, sinnvolle Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung und vieles mehr. „Unser Team verhindert oft Klinikaufenthalte und begleitet unsere KlientInnen intensiv, so dass sie ein zufriedenes, selbstbestimmtes Leben führen können“, erklärt Einrichtungsleiterin Claudia Nembach die Situation vor Ort.
Neu in Würzburg – erfolgreiches Nachsorgeprojekt
Im vergangenen Jahr hat Condrobs ein Nachsorgeprojekt für Menschen in Würzburg konzipiert, die aus stationären oder geschlossenen Einrichtungen kommen und bereit dazu sind, absolut abstinent zu leben. Diese KlientInnen haben noch Unterstützungsbedarf und erlernen in der Nachsorge-Wohngemeinschaft ihre Selbstständigkeit und die Verantwortung für sich wieder neu – auch miteinander und voneinander. Die Menschen, die aus der Therapie und oft auch aus der Haft kommen, haben kaum Chancen auf dem Wohnungsmarkt. Aufgrund der hohen Nachfrage eröffnet Condrobs im Juni dieses Jahres eine zweite Wohngemeinschaft mit weiteren sieben Plätzen.
Kooperationsprojekt Supra – drei Hilfsangebote unter einem Dach
Mit der Gründung des Kooperationsprojekts Supra im Jahr 2012 konnte die Würzburger Versorgungsstruktur für opiatabhängige Menschen erheblich verbessert werden: Die Kooperation mit der Jugend- und Drogenberatung der Stadt Würzburg und dem Substitutionsarzt Dr. Rainer Schohe ermöglicht eine individuelle Betreuung von Substituierten vom Erstkontakt über die Einzelberatung durch die Drogenberatung bis zur intensiven Alltagsbegleitung durch das ambulant betreute Wohnen von Condrobs. „Diese enge Verzahnung von medizinischer Behandlung bis intensiver Alltagsbegleitung ermöglicht erst die Betreuung von schwer belasteten Menschen, die zusätzlich von schweren körperlichen wie psychiatrischen Diagnosen betroffen sind“, so Karin Wiggenhauser, Bereichs-Geschäftsführerin Regionale Angebote Bayern.
Bedeutung der tagesstrukturierenden Hilfen
Tagesstrukturierende Hilfen sind essentiell für abstinente und für substituierte Menschen – sie geben ihnen den Halt, den sie brauchen, um den Weg zurück ins Leben erfolgreich zu schaffen, um wieder Sinn in ihrem Leben zu finden – ohne Drogen und mit klaren Zielen vor Augen. In Würzburg besteht ein dringender Bedarf an Beschäftigungsprojekten. Leider reicht die Finanzierung durch die öffentliche Hand nicht aus, um solche wichtigen Projekte an den Start zu bringen. Daher freut sich der Verein über jede Spende.











