(openPR) Mitch lebt in Berlin, kommt aus Heidelberg und steht bei einem Label aus Frankfurt am Main unter Vertrag. Genauso bunt und vielfältig wie sein Background ist auch sein Sound. Ist Mitch Hip Hop? Durch und durch! Macht er Rap? Absolut! Spoken Word? Im Grunde ja. Elektro? Irgendwie schon. Pop? Ansatzweise vielleicht. Rock? Zumindest ein bisschen. In eine klassische Schublade lässt sich der Wahlberliner nicht stecken. Wenn, dann in eine, auf die mit buntem Edding getaggt steht: Außergewöhnlich.
Sein Album „AYCH – all you can hear“ (erschienen am 27. April bei Prosa Nostra/Frankfurt) ist nicht sein erstes Album. Trotzdem ist es sein Debut! Denn Mitch hat seinen Stil nach über 15 Jahren im Rap-Geschäft gefunden. Wie? Indem er aufgehört hat einen zu suchen, und einfach macht worauf er Bock hat.
Wenn Mitch gebeten wird, seinen Sound in wenigen Sätzen zu beschreiben, schwadroniert er anderthalb Stunden über Musik und das Musik-Geschäft. Aber man hört ihm gerne zu. Auf Cd, auf der Bühne, beim Vier-Augen-Gespräch im Café oder auch im Hörsaal. Denn der promovierte Rapper verteilt sein Knowledge nicht nur in Raptexten, sondern auch als Dozent an Universitäten.
Doch zurück zum Musik-Geschäft: Mitchs Album „AYCH – all you can hear“ schwimmt, wie er selbst beschreibt, in einem Bermuda Dreieck aus Hörgewohnheit, Neugierde und Ablehnung. Was an sich interessant klingt, stellt ein ernstzunehmendes Problem für die Vermarktung dar, wie er einräumt. Wenn nicht klar ist, wen man eigentlich ansprechen soll, gestaltet sich die Produktwerbung schwierig. Diese Hürde machte die Label-Suche schwierig. „Für Prosa Nostra-Labelchef Mad Mic gehörte eine ordentliche Portion Mut dazu, mich zu signen“, gesteht Mitch.
Aber gerade dieses Nicht-Greifbare ist die Stärke des Albums. Plattitüden und verbrauchte Schemata sucht man auf „AYCH – all you can hear“ vergeblich. Deshalb das Fazit: Es gibt keine Zielgruppe, dafür aber Audience!











