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Haut in Not

28.04.201518:42 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Weißen Hautkrebs nicht unterschätzen

Beim Thema Hautkrebs denken die meisten Menschen an veränderte Leberflecken oder Muttermale. Doch die häufigste Form ist nicht damit verbundener schwarzer, sondern weißer Hautkrebs. „Obwohl die helle Variante als ungefährlicher gilt, darf man sie keineswegs verharmlosen“, betont Dr. François Lanners, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Plastische Gesichtschirurgie in der SternKlinik in Bremen. „Denn unbehandelt können sich anfänglich minimale Hautveränderungen, die sich als rötliche Erhebungen oder in Form von schuppiger Haut zeigen, zu erheblichen Gewebeschäden entwickeln, die sowohl funktionelle als auch ästhetische Einbußen mit sich bringen.“ Auch bei weißem Hautkrebs gilt übermäßige UV-Strahlung als Hauptursache.



Früh erkannt – Gefahr gebannt

Mediziner unterscheiden zwei Varianten: stachelzelluläre Karzinome – genannt Spinaliome – und basozelluläre Karzinome, auch als Basaliome bekannt. Letztere kommen am häufigsten vor und betreffen zu 90 Prozent das Gesicht. Oft beginnen sie mit einer kleinen, manchmal erhabenen, pickelartigen Hautveränderung. In einigen Fällen bluten sie bei Berührung leicht und bilden eine Kruste. Nach kurzer Zeit kommt es zu einer Pseudoheilung, in deren Anschluss der gesamte Prozess von Neuem beginnt. So weitet sich das Basaliom oft über mehrere Monate langsam aus, bis sich ein nicht mehr heilendes Geschwür bildet. Spinaliomen gehen meist Hautveränderungen voraus, die ein Vorstadium für den Hautkrebs darstellen. Dazu zählen etwa sogenannte aktinische Keratosen oder auch Morbus Bowen: schuppige, rötliche Veränderungen der Haut, die sich im weiteren Verlauf zu Geschwüren entwickeln können. „Während Basaliome nicht in andere Körperregionen streuen, besteht bei Spinaliomen im fortgeschrittenen Stadium das Risiko für Metastasen“, erklärt Dr. Lanners. „Somit erhöht eine frühzeitige Diagnose die Chancen einer schnellen und vollständigen Heilung.“ Im Rahmen einer klassischen Hautkrebsvorsorge sucht der Arzt nach allen auffälligen Veränderungen. Beim geringsten Verdacht entnimmt der Experte eine Hautprobe für eine histologische Untersuchung unter dem Mikroskop.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Bei sehr oberflächlichen Schäden helfen manchmal bereits konservative Behandlungen. Dazu zählt beispielsweise die photodynamische Therapie, welche die Tumorzellen gezielt mit rotem Kaltlicht zerstört. Bei der Stickstoffbehandlung erreicht eine extreme Abkühlung des Gewebes mit flüssigem Stickstoff einen ähnlichen Effekt. In den meisten Fällen entfernen Ärzte den Tumor jedoch chirurgisch. Besonders in der sensiblen Gesichtsregion erfordert die Behandlung ein präzises Vorgehen, um ein ästhetisches Ergebnis zu erzielen. „Um alle betroffenen Areale zu erwischen, entfernen wir den Hauttumor mit einem festgelegten Sicherheitsabstand von bis zu vier Millimetern. An schwierigen Stellen wie etwa den Augenlidern oder den Nasenflügeln gehen wir zweizeitig vor. Dazu trennen wir zunächst den Tumor ab und bedecken die Wunde mit künstlicher Haut. Nach ein bis zwei Tagen liegt uns der endgültige histologische Bericht in Form einer Gewebeanalyse vor. Ist der Tumor gänzlich – also im Gesunden – entfernt, wird die Wunde vernäht“, beschreibt Dr. Lanners das Vorgehen. Den entstandenen Defekt bedeckt der Arzt durch Hautplastiken aus der umliegenden Region. Bei größeren Stellen kommt ein Hauttransplantat zum Einsatz. Damit es gar nicht erst so weit kommt, beugt neben Vorsorgeuntersuchungen – die auch nach erfolgreicher Behandlung unerlässlich sind – vor allem ein gesunder Umgang mit der Sonne weißem sowie schwarzem Hautkrebs vor. „Dabei legt bereits das Verhalten in der Kindheit den Grundstein für eine gesunde Haut“, weiß Dr. Lanners. „Denn diese hat einen Memoryeffekt und speichert einmal erfolgte Schäden in ihrem Erbgut.“ Mit der Zeit gelingen Zellteilung und Hauterneuerung immer schlechter und die Gefahr für Hautkrebs steigt.

Weitere Infos unter www.sternklinik.net

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