(openPR) Der Gedanke, einen Öltanker oder eine große Fähre alleine an der Kaimauer in einem Hafen anlegen zu müssen, kann einem schon feuchte Hände bereiten. Mit Vakuumpumpen von Busch ist dies jetzt aber einfacher, als gedacht. Anstelle von Tauen und Trossen, die das Schiff im Hafen festhalten, liefert der Maulburger Vakuumspezialist Vakuumpumpen, die Schiffe einfach festsaugen und somit in der gewünschten Position im Hafen halten.
Busch fertigt für einen Kunden Vakuumpumpen, die in Hafenanlagen installiert werden und dort Saugplatten mit Vakuum versorgen, die über eine Hydraulikvorrichtung an der Bordwand von großen Schiffen angedockt werden. Die Vakuumpumpe sorgt dafür, dass sich die Saugplatte an der Bordwand festsaugt und das Schiff an die Kaimauer zieht und dort festhält.
Die Vakuumpumpen sind seewasserresistent und können ein Vakuum erzeugen, das eine Haltekraft von 20 Tonnen je Saugplatte aufbringt. Ein 350 Meter langes Schiff wird üblicherweise mit zwölf solcher Vakuumplatten festgehalten, was dann einer Haltekraft von 240 Tonnen entspricht. Ein großer Hafenschlepper kann zum Bugsieren eines Schiffes mit einer Kraft von 30 Tonnen ziehen oder schieben. Die Kraft von zwölf installierten Vakuumpumpen beim Heranziehen eines großen Schiffes an eine Kaimauer entspricht also der von etwa acht Hafenschleppern.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein großes Schiff innerhalb von wenigen Sekunden festgemacht werden kann. Das konventionelle Festmachen mit Tauen und Trossen dauert, je nach Situation, 20 bis 90 Minuten. Dies ist ein Vorgang, der für das Personal auf dem Schiff, den Schleppern und an Land eine nicht ungefährliche Arbeit darstellt. Das Festmachen eines Schiffes mit Vakuum kann von einer Person per Mausklick von der Schiffsbrücke oder, über eine Fernsteuerung, von Land aus per Knopfdruck erledigt werden. Die so eingesparte Zeit reduziert die Liegezeiten und -kosten, sowie die Kosten für Schlepper- und Bugsierer. Busch Vakuumpumpen werden wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit eingesetzt, denn eventuelle Störungen hätten fatale Folgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tau oder eine Trosse reißt ist jedenfalls um ein Vielfaches höher, als dass eine Vakuumpumpe „Made in Maulburg“ ausfällt.













