(openPR) „Allein eine Idee zu haben, reicht nicht aus.“ Davon sind Caroline und Philipp Hatlapa überzeugt. „Wenn man den Schritt wirklich gehen will, dann braucht man die richtige Mischung aus Idealismus und Realitätssinn.“ Und genau den haben beide wenn es um Nipparel geht. Jetzt ging der Onlineshop für „korrekte“ Baby- und Kinderbekleidung an den Start.
Einwandfrei und günstig gibt es nicht
Dass das Geschwisterpaar sich nicht mit international agierenden Marktriesen vergleichen kann, ist beiden bewusst. Das ist, laut Philipp Hatlapa, auch gar nicht das Ziel:
„Uns geht es nicht darum, uns in den Preiskampf der Global Player einzuschalten. Nipparel besetzt ganz klar eine Nische: Wir bieten hippe Baby- und Kinderbekleidung, die sowohl ökologisch als auch politisch korrekt ist. Und genau dadurch heben wir uns von anderen Anbietern ab.“
Sowohl Philipp als auch seine Schwester sind in der Modebranche zuhause und haben beide für namhafte Unternehmen gearbeitet. Daher wissen sie: Wirklich angesagte und dabei noch einwandfrei produzierte Kinderklamotten sind schwer zu finden. „Entweder die Sachen sind minderwertig oder nicht wirklich das, was man angesagt nennen kann.“, so Hatlapa weiter. Zwei Jahre haben er und seine Schwester die Köpfe zusammengesteckt und überlegt, wie man einwandfrei und cool miteinander kombinieren kann. Nachdem sie so gut wie keinen Anbieter gefunden hatten, der beides leistet, folgte der nächste Schritt automatisch: Sie gründeten ihr eigenes Label. Nipparel – kids clothing war geboren.
60 Quadratmeter mit Gütesiegel
Nun kam – nach dem Idealismus – der Realitätssinn zum Zuge. Denn beide wissen auch: Man kann nicht davon ausgehen, dass Nipparel einschlägt wie eine Bombe.
„Wir haben entschieden mit einer kleinen Basic-Kollektion anzufangen und alles zunächst aus unserer 60qm-Privatwohnung heraus zu steuern. Das ist bei einem Onlineshop ja glücklicherweise möglich.“, sagt Caroline Hatlapa. Der nächste Schritt, der folgen musste, war die Zertifizierung.
„Alle unsere Produkte haben das GOTS-Siegel. Das bedeutet, dass nicht nur die Stoffe selbst, sondern auch die Produktionswege ständig daraufhin überprüft werden, ob sie ökologisch einwandfrei sind und ob die vorgegebenen sozialen Standards eingehalten werden. Außerdem haben wir größten Wert darauf gelegt, dass alle Arbeitsschritte möglichst Made in Germany sind. Unsere Ware wird nicht um den ganzen Globus geschickt, um dann von Näherinnen in der Dritten Welt für einen Hungerlohn bearbeitet zu werden.“
So professionell wie die „Großen“
Dennoch wissen die Hatlapas, dass es auch Dinge gibt, in denen man sich nicht von der internationalen Konkurrenz unterscheiden darf: „Natürlich ist unser Shop nach modernsten Standards aufgesetzt. Wir bieten den Kunden genau den Service, den sie gewohnt sind. Vielleicht noch ein bisschen mehr. Bei uns kann man zum Beispiel mit seinem Amazon-Login bezahlen und – natürlich – werden alle unsere Stücke CO2-neutral bis zum Endkunden transportiert.“
Caroline und Philipp Hatlapa sind sich sicher, dass ihre Mischung aus öko und cool ankommen wird.
„Uns geht es darum, zu zeigen, dass es trotz Globalisierung und Preisdruck möglich ist, angesagte Baby- und Kinderbekleidung herzustellen, bei der man weder ökologisch noch politisch ein schlechtes Gewissen haben muss.“









