(openPR) Am Lenkdrachen über die schäumende Gischt sausen, schwerelos unter Wasser wandeln oder auf dem Mountainbike den Dschungel erkunden: Urlaub in der Karibik ist nicht nur etwas für Sonnenanbeter mit der Lizenz zum Nichtstun. Naturparks über und unter Wasser, üppiger Dschungel und grüne Berggipfel machen die Karibik auch zur Traumdestination für Outdoor-Abenteurer, die im Urlaub gerne etwas Neues entdecken wollen.
Zum Beispiel Kitesurfing: Die erst seit einigen Jahren existierende Sportart erfreut sich einer rasant wachsenden Fan-Gemeinde. Eine Mischung aus Drachenfliegen, Surfen und Windsurfen ermöglicht es, spektakuläre Sprünge zu vollführen und dabei bis zu acht Sekunden über dem Wasser zu „fliegen“. Kite-Surfing-Schulen gibt es inzwischen fast überall in der Karibik. Bereits in zwei bis vier Tagen kann man die Grundkenntnisse erwerben und seine ersten „Jumps“ machen.
Eine der ersten Karibik-Inseln, auf der die Drachenlenker ein Zuhause fanden, ist Antigua. Der Strand „Jabberwock“ im Norden des Archipels ist heute als „Kite Beach“ bekannt. Auch das weiter südlich gelegene Aruba ist aufgrund des steten Passatwinds bei Kite-Surfern angesagt. Alljährlich findet hier im Sommer einer der größten Wind- und Kitesurfing Events statt, die Aruba Hi-Winds Competition. Ebenfalls beliebt: Tobago, die Schwesterinsel Trinidads. Gut geeignet für Anfänger ist die Bucht „Pigeon Point“ an der Westküste. Die weite Fläche glasklaren Wassers und der etwa 1.600 Meter lange, weiße Sandstrand bieten ein ideales Lernterrain. Weitere „Hot Spots“ der Kite-Szene sind Barbados, Cabarete in der Dominikanischen Republik und Virgin Gorda, die drittgrößte der British Virgin Islands, die zu den unberührtesten Karibikinseln zählen. Eine Übersicht von mehr als 140 bereits „Kite getesteten“ Karibik-Stränden findet man unter www.kitebeaches.com .
So faszinierend wie die karibische See ist auch das Hinterland. Wer es nur vom Hotelzimmer bis zur Strandbar schafft, der hat etwas verpasst. Trekkingfans beispielsweise findden in der Dominikanischen Republik den Pico Duarte, mit 3.140 Metern der höchste Berg der Karibik. Beim Aufstieg durch den üppigen tropischen Regenwald begleiten Papageien und Kolibris die Wanderer, Zitronenbäume, Palmen und Bambuswälder säumen den Pfad. Wem Trekking nicht abenteuerlich genug ist, der kann seine Kräfte beim Canyoning auf dem Río Jimenoa oder dem Río Yaque del Norte auf die Probe stellen. Mit Helm und Seil ausgerüstet geht es steile Schluchten hinab. Dabei wird geklettert, gesprungen, geschwommen und manchmal sogar getaucht.
Die Cordillera Central – auch Alpen der Karibik genannt – bieten die idealen Vorrausetzungen für Mountain-Bike-Touren mit verschiedenen Schwierigkeits¬graden. Familien und Profis können in eigenem Tempo die Landschaft entdecken und die beeindruckendsten Wasserfälle der Dominikanischen Republik besuchen. Auch auf Jamaika kommen Downhill-Fans auf ihre Kosten. Durch Zuckerrohrfelder, üppig bewachsene Hügel und an der Küste entlang führen die Touren für „Einsteiger bis echte Irre und alles dazwischen“, so die Beschreibung von Mountainbike-Guide Rusty Jones ( http://rusty.nyws.com ). Profis stürzen sich sogar “off road” mitsamt ihren Bikes von Wasserfällen und Klippen hinab ins kühle Nass. Einen besonderen Ruf in Biker-Kreisen hat Montserrat. Wer den Kick auf zwei Rädern sucht, ist auf der ursprünglichen Vulkaninsel genau richtig. Konzentration ist hier gefordert, denn die anspruchsvollen Trails teilt man sich manchmal mit sonnenbadenden Leguanen oder umherwandernden Ziegen.
Eine ihrer schönsten Seiten zeigt die Karibik unter Wasser: Bunt schillernde Fisch-Schwärme, stattliche Meeresschildkröten und Korallen in allen Farben und Formen. Wer abtauchen will, aber keine Tauchlizenz hat, kann auf Aruba oder den US Virgin Islands die faszinierende Unterwasserwelt beim so genannten „Sea Trekking“ kennen lernen. Ausgestattet mit einem Helm, in den stetig Frischluft gepumpt wird, geht man ganz ohne Tauch-Erfahrung auf dem Meeresboden spazieren. Wie Astronauten auf dem Mond bewegen sich die “Wanderer” durch den Unterwasserpark – ein sicheres Abenteuer für Familien.











