(openPR) Landrätin Tanja Schweiger besucht die Werkstätten von Fahnen Kössinger
Tausende Stiche und eine Vielzahl weiterer Arbeitsschritte sind nötig, bis aus einem Stück Stoff das feierliche gestickte Aushängeschild eines Vereins wird. Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Christian Kiendl machten sich am Samstag beim Besuch von Fahnen Kössinger selbst ein Bild vom Traditionshandwerk Fahnenstickerei. Beim Besuch der Werkstätten in Schierling konnten sie aus nächster Nähe einen Eindruck davon erhalten, wie aus einem von Hand gezeichneten Entwurf eine neue Fahne wird oder wie aufwändig es ist, ein in die Jahre gekommenes Schmuckstück wieder zu restaurieren. "Es ist beeindruckend, wie hier Tradition gelebt wird", sagte Landrätin Schweiger. "Gestickte Fahnen sind ein wichtiger Teil unserer Kultur."
Mit feierlicher Musik holte die Musikkapelle Pless ihre neue Fahne ab. Alle 35 Musiker des Vereins sowie mehrere Gäste kamen. "Wir sind sehr zufrieden mit der Herstellung der Fahne", sagte Vorstand Gerhard Lentschig. "Die Mitarbeiter waren immer da, wenn wir Fragen hatten." Die Freiwillige Feuerwehr Eschlbach konnte zudem ihre restaurierte Fahne wieder in Empfang nehmen.
"Wir setzen auf den Landkreis Regensburg und den Standort Schierling", sagte Fahnen-Kössinger-Geschäftsführer Florian Englmaier. Das mittelständische Traditionsunternehmen beschäftigt derzeit etwa 60 Mitarbeiter. Ab September kommen zwei Auszubildende dazu. "Für uns stehen Investitionen in die Zukunft an erster Stelle, und dazu gehören in erster Linie gut ausgebildete Mitarbeiter", sagte Englmaier. Auch neue Vertriebswege über das Internet werden im Moment entwickelt.
Fahnen Kössinger ist fest mit Schierling verbunden und ein Aushängeschild der Gemeinde. Zum Angebot des 1928 gegründeten Unternehmens gehören alle Arten von Fahnen, Fahnenmasten, Vereinsbedarf sowie Vereins- und Berufskleidung.











