(openPR) Content Delivery Networks (CDNs) sind ein Kernbestandteil des Internets und spielen bei der stetig wachsenden Nachfrage nach Daten eine grundlegende Rolle. Das Grundprinzip von CDNs hat sich in den vergangenen 15 Jahren kaum geändert, jedoch hat die Vielfalt der Dienste stark zugenommen. Wie das Internet selbst haben sich CDNs weiterentwickelt und sind gewachsen. Im Laufe der Jahre sind viele Akteure auf der Bildfläche erschienen und auch wieder verschwunden, oft im Zusammenhang mit den jeweiligen Trends. Hier sind drei aktuellen Trends.
Das “Pay-as-you-go”-Geschäftsmodell ist auf dem Vormarsch
In diesem hochgradig umkämpften Markt geht es nicht nur um Features und technischen Vorsprung, sondern auch um das Geschäftsmodell. Eine zunehmende Zahl von CDNs bietet ihre Dienste ohne Langzeitverträge an. KeyCDN ist eines der CDNs, das schon gleich zu Beginn auf Pay-as-you-go (PAYG) gesetzt hat. Die zwei Mitbegründer Sven Baumgartner und Jonas Krummenacher erklären: "Das Pay-as-you-go-Geschäftsmodell wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Es bietet die Flexibilität, um Projekte schnell zum Laufen zu bringen, ohne das Risiko, das eine vorherige Investition mit sich bringt." Auch die größeren Player im Markt haben dieses Bedürfnis erkannt und versuchen, ihr Preismodell umzugestalten. Der CDN-Insiderblog bizety.com schrieb kürzlich darüber, dass Akamai sich nicht mehr nur um Grosskunden bemüht, sondern auch im Markt der kleinen und mittleren Unternehmen versucht Fuß zu fassen. Die Bedürfnisse von KMUs gegenüber Grossunternehmen unterscheiden sich hier und stehen somit im Konflikt zu einem PAYG-Modell.
Alles in Echtzeit
Auch wenn die Komplexität der Dienstleistungen konstant zunimmt, erwarten die Kunden alles in Echtzeit. Die Zeiten sind vorbei, in denen Änderungen erst Stunden später übernommen wurden. Die beiden Mitbegründer von KeyCDN ergänzen: "Ein Großteil unserer Entwicklungsbemühungen besteht darin, alles in Echtzeit verfügbar zu machen. Egal, ob es darum geht, Assets zu löschen, Echtzeitlogs zu haben, eine neue Zone zu konfigurieren oder neuen Web-Inhalt sofort verfügbar zu machen. CDNs, die keine Echtzeit-Features anbieten, hinken hinterher."
Das Angebot solcher Features stellt, neben den normalen Verkaufskriterien wie Verfügbarkeit und Geschwindigkeit, ein entscheidendes Verkaufsargument für CDNs dar.
Security als Teil des Kerngeschäfts
Noch vor einigen Jahren war Security keine wirkliche Einkommensquelle für CDNs. CDNs waren mehr auf Wachstum und schnelles Content Delivery fokussiert. Das hat sich mittlerweile geändert, nicht zuletzt, weil einige CDN-Kunden das Worst-Case-Szenario miterleben mussten: Accounts wurden gehackt und Webseiten waren offline. Ein CDN und eine Sicherheitslösung separat zu betreiben ist teuer und umständlich. Kunden erwarten Lösungen aus einer Hand. CDNs befinden sich in einer guten Ausgangsposition, um diese anzubieten.
Dennoch, Performance und Sicherheit gehen nicht immer Hand in Hand. CDNs stehen vor der Herausforderung, nicht nur die beste Leistung, sondern auch verlässliche Sicherheit zu bieten. Zu strikte Sicherheitsmaßnahmen können sich genauso negativ auswirken wie überhaupt keine. Ein DDOS-Schutz bringt nichts, wenn dabei legitimer Traffic geblockt wird. Technologien wie SPDY, SSL oder Security-Token-Access anzubieten, ist mehr als ein Add-on für Webseitenbetreiber, denen Privacy wichtig ist. Nachdem Google HTTPS als Ranking-Signal klassifiziert hat, ist es selbst für normale Webseiten noch wichtiger geworden.
Das Internet schreitet mit großen Schritten immer weiter voran und so führen neue Trends zu neuen Möglichkeiten und Gefahren. Jedes CDN steht vor der Herausforderung, innovativ und flexibel zu bleiben. Aber eines ist sicher: Ein schnelles Internet wird es ohne CDNs nicht geben.






