(openPR) 14. Mai 2003 - Zur aktuellen konjunkturpolitischen Situation und Diskussion erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ludwig Stiegler:
Der Konjunkturhimmel ueber Deutschland wird zusehends heller. An diesen positiven Fakten kann auch die negative Stimmungsmache interessierter Oppositionskreise nicht vorbeigehen.
Wesentliche Konjunkturdaten und -indikatoren zeigen nach oben: Die Industrieproduktion und insbesondere die Nachfrage in der Industrie weisen im Januar und Februar eine im Verlauf deutlich aufwaerts gerichtete Entwicklung aus; die entsprechenden Vorjahresstaende wurden deutlich ueberschritten. Dies gilt ebenfalls fuer die deutschen Ausfuhren und Einfuhren. Gleichfalls erhoehte sich das Umsatzvolumen im Einzelhandel im Januar und Februar gegenueber den Vormonaten, was auf eine bereits leicht positive Entwicklung der Verbrauchskonjunktur hindeutet. Hiermit korrespondiert der im Rahmen der laufenden Steuerschaetzung bereits festgestellte Aufwaertstrend bei den Steuereinnahmen in diesem April.
Die zukunftsgerichteten kurzfristigen Konjunkturprognosen und -erwartungen hellen sich ebenfalls auf: Das Zentrum fuer Europaeische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelt in einer breiten Umfrage in diesem Mai einen steigenden Saldo der Konjunkturerwartungen fuer die naechsten sechs Monate. Das Institut der Deutschen Wirtschaft macht parallel hierzu anziehende Geschaeftserwartungen bei den Herstellern von Produktionsmitteln und Vorleistungen aus.



