(openPR) - Online-Beteiligungsmöglichkeit am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm endet in wenigen Tagen
- Projektdatenbank der BIK Berliner Informationsstelle Klimaschutz liefert Anregungen und Informationen
Der Countdown zur Online-Beteiligung am Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) läuft. Bis zum 16. April 2015 können interessierte Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für den Weg zum „Klimaneutralen Berlin 2050“ kommentieren oder eigene Ideen dazu einbringen. Für die Online-Beteiligung steht die Internetseite unter klimaneutrales.berlin.de bereit.
Wer Informationen und Anregungen dafür sucht, wie Klimaschutz in einem Ballungsraum wie Berlin Schritt für Schritt umgesetzt werden kann, der wird auf der Internetseite der Berliner Informationsstelle Klimaschutz (BIK) fündig. Das Internetangebot www.berlin-klimaschutz.de gibt einen Überblick über die Vielfalt der Klimaschutzmaßnahmen in Berlin. In der Projektdatenbank sind inzwischen 569 Einzelprojekte von Senats- und Bezirksverwaltungen, Organisationen und Institutionen sowie öffentlichen und privaten Unternehmen aus verschiedenen Branchen erfasst. Die meisten Energieeinsparmaßnahmen werden dabei im Gebäudebereich realisiert, denn der Energiebedarf in diesem Bereich verursacht etwa die Hälfte der CO2-Emissionen des Landes*. Viele der vorgestellten Projekte zeigen Wege auf, wie beispielsweise in Wohn- und Bürogebäuden, Produktionsstätten oder Schulen durch moderne Technik Energie effizient genutzt oder durch passiven Wärmeschutz eingespart werden kann.
Das Ziel, in Berlin 85 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 zu vermeiden, kann nur mit einer breiten Beteiligung der Stadtgesellschaft erreicht werden. Die BIK stellt Vorbilder dafür vor, wie Schulen, Haushalte oder Verkehrsteilnehmer zum Klimaschutz beitragen können.
* „Rund 56 % der Endenergie und 47 % der energiebedingten CO2-Emissionen des Jahres 2010 wurden im Berliner Gebäudesektor verbraucht bzw. generiert.“ Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) (2014): Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, Berlin, S. 53)











