(openPR) Am 11. April 2006 hat in Beijing der Vize-Vorsitzende des CNCA (The Certification and Administration of the People’s Republic of China) Cheng Fang eine zweite Vereinbarung mit Kristian Möller (Sekretär EurepGAP) unterzeichnet. Vor einem Jahr wurde bereits mit der Entwicklung von ChinaGAP auf der Basis von EurepGAP begonnen. Die nun unterzeichnete Übereinkunft wird das formale Bechmarking-Verfahren einleiten und beinhaltet die Richtlinien der Überwachung von ChinaGAP nach der vollständigen Anerkennung.
Das CNCA hat die Dokumente zum ChinaGAP Code, Regeln und Training veröffentlicht und wird als Pilotprojekt mit Zertifizierungsaktivitäten jetzt in 14 chinesischen Provinzen beginnen.
EurepGAP begann 1997 als Händler-Initiative, die der Euro-Retailer-Produce-Working Group (Eurep) angehörte. Nach und nach hat sich diese Initiative zu einer gleichberechtigten Partnerschaft von Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse und deren Handelspartner entwickelt . Unser Anliegen ist es, weithin akzeptierte Standards und Verfahren für die internationale Zertifizierung von Guter Agrarpraxis (GAP) zu entwickeln.
Erzeugerorganisationen können eine unabhängige und transparente Anerkennung mit den EurepGAP Standards und Verfahren durch eine Gegenüberstellung (Benchmarking) anstreben, das den globalen Handel erleichtert und zur Harmonisierung technischer Kriterien beiträgt.
Zu den EurepGAP Mitgliedern gehören Händler, Erzeuger/ Lieferanten und fördernde Mitglieder aus dem Servicebereich der Landwirtschaft. Die Steuerung ist sektorenspezifisch gewährleistet durch (EurepGAP Steering Comittees), welchen ein unabhängiger Vorsitzender übergeordnet ist. Sowohl das Standard- als auch das Kontrollkonzept werden durch den Technischen Beirat wie auch durch das Lenkungsgremium verabschiedet, die es für die jeweiligen Produktbereiche gibt. Durch die jeweils 50% Händler und Produzenten Vertretung in diesen Komitees, entsteht eine effektive und effiziente Partnerschaft für die Lieferkette . Die Arbeit der Komitees wird von der FoodPLUS GmbH unterstützt, einer non-profit Organisation mit Sitz in Köln, Deutschland.
EurepGAP wurde von dem Bestreben geleitet, das Vertrauen der Verbraucher wieder zu stärken.
Die Verbraucher wurden durch Lebensmittelskandale wie BSE in ihrem Glauben an sichere Lebensmittel stark verunsichert. Darüber hinaus führt der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und auch die rapide Einführung von gentechnisch modifizierten Lebensmitteln in aller Welt vermehrt zu Fragen danach, wie Lebensmittel überhaupt produziert werden. Konsumenten benötigen Unterstützung und die Versicherung, dass Lebensmittel nachhaltig und sicher sind. Lebensmittelsicherheit ist ein globales Anliegen und überschreitet internationale Grenzen. Viele EurepGAP Mitglieder sind weltweit im Lebensmittelhandel aktiv und beziehen Produkte aus der ganzen Welt. Aus diesen Gründen besteht die Notwendigkeit für einen allgemein anerkannten und anwendbaren Referenzstandard der guten Agrarpraxis – mit dem Fokus auf die Interessen der Verbraucher.







