openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Actinium mit Tipps zur Optimierung von Migrationsprojekten

24.03.201519:50 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Die Migration von IT-Lösungen stellt im Regelfall sehr hohe technische und organisatorische Anforderungen an ein Unternehmen, zudem muss neues Wissen aufgebaut oder über externe Dienstleister transferiert werden. Allerdings sind Migrationsprojekte nach Auffassung von Actinium Consulting keineswegs nur durch die neuen technologischen Verhältnissen geprägt: „Sie bieten auch die Chance, die aufgrund vielerlei Einflüsse gewachsenen Strukturen durch moderne konzeptionelle Ansätze neu zu gestalten“, urteilt Klaus Hüttl, Geschäftsführer des Beratungshauses. Schließlich müssten sie darauf ausgerichtet sein, eine zukunftssichere Lösung mit höherer Produktivität und effizienterer Unterstützung der Geschäftsprozesse zu erzeugen. Er hat hierfür praxisbewährte Tipps zusammengestellt:



1. Klares Anforderungsprofil ermitteln:
Dies gilt sowohl in technischer Hinsicht mit den Innovations-, Funktions- und Integrationsaspekten als auch für die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse. Nachlässigkeiten in dieser Phase der Projektvorbereitung haben zwangsläufig einen teuren Nachbearbeitungsaufwand zur Folge. Im Rahmen der Definition des Anforderungsprofils kann aber beispielsweise auch die Frage bedeutsam sein, ob die Migration nicht gleichzeitig dazu genutzt werden kann, zur Ersparnis von Lizenzkosten von einem kommerziellen Betriebssystem auf ein Open Source-System zu wechseln.

2. Strukturen vereinfachen:
Einerseits wird dies durch eine konsequente Prozessorientierung erreicht, da die Altsysteme meist funktionsorientiert sind. Doch eine Prozessorientierung entsteht nicht durch die Implementierung von IT-Systemen, sondern es müssen dafür die betrieblichen Verhältnisse entsprechend gestaltet werden. Auf der operativen Ebene wird eine Vereinfachung der Strukturen als Migrationsziel auch durch die Vermeidung doppelter und gar mehrfacher Datenerfassung und redundanter Reports erreicht.

3. Alte Gewohnheiten durch neue Workflows ersetzen:
Die betrieblichen Abläufe weisen oft althergebrachte Profile auf, die zwar in der Vergangenheit einmal ihren Sinn hatten, aber nicht mehr den aktuellen und noch weniger den zukünftigen Geschäftsprozessanforderungen entsprechen. Deshalb muss ein großes Augenmerk auf traditionsbegründete Prozesse gelegt werden, damit sie im Rahmen der Migration nicht unreflektiert weitergeführt, sondern eliminiert bzw. zeitgemäß modifiziert werden. Die neuen Workflows sollten durch Projektion in die Zukunft längerfristigen Erfordernissen entsprechen und flexibel änderbar sein können.

4. Die Anwendungslandschaft entschlacken:
Ein Migrationsprojekt birgt immer auch die Chance in sich, die historisch gewachsenen Software-Strukturen zu entschlacken. Denn kaum ein Unternehmen ist frei von einer Vielzahl an Applikationen, die schon lange keine ausreichende Existenzberechtigung mehr besitzen, aber trotzdem unverändert Systeme, Ressourcen und Lizenzbudgets belasten. Eine kritische Analyse führt deshalb fast immer zu einer deutlichen Verschlankung der Anwendungslandschaft, ohne dass anschließend Nutzeneinbußen festzustellen wären.

5. Umfassende Standardisierung:
Wirtschaftliche und transparente Verhältnisse, die zudem möglichst wenige Fehlerquellen in sich bergen, sind vor allem durch Orientierung an definierten Regeln zu erreichen. Deshalb sollte auf eine Standardisierung der Methoden und Abläufe sowie auf die Strukturierung von Daten und Output nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners abgezielt werden. Deren Grundsätze können sowohl intern entwickelt als auch aus allgemein anerkannten Regelwerken abgeleitet werden.

6. Auswahl einer projektgerechten Migrationsmethodik:
Allgemein bekannt ist, dass die Ergebnisse von IT-Projekten gleich welcher Art zu einem relativ hohen Anteil keine befriedigenden Ergebnisse erzielen. Nicht selten bestehen insbesondere bei komplexen Maßnahmen die Ursachen in der Projektmethodik, weil sie zu wenig Wert auf Transparenz und Steuerbarkeit des Vorhabens legt. Aus diesem Grund sollte sie konventionell angelegt sein, damit die Zwischenschritte besser prüfbar bleiben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Schwächen unentdeckt bleiben, sich im Verlauf des Projekts zu gewaltigen Problemen auswachsen und möglicherweise erst beim Testing erkannt werden können. Dies hat dann im Regelfall zur Konsequenz, dass weder Termine noch Budgets eingehalten werden können.

7. Evaluierung der richtigen Tools im Dickicht des Marktangebots:
Nicht selten werden Werkzeuge mit großem Optimismus eingesetzt, aber enttäuschen die Erwartungen oder belasten das Projekt sogar ganz erheblich. Weil sie konzeptionell keine ausreichende Deckungsbreite mit den Anforderungen haben, funktional überfordert sind und damit nur partiell unterstützen. Die Folgen sind geringe Akzeptanz der Benutzer, erhebliche Projektverzögerungen und deutliche Effizienzeinbußen mit höheren Projektkosten.

8. Wirkungsvolle Mobilisierungseffekte erzeugen:
Mit dem Betriebsstart ist zwar die eigentliche Migration abgeschlossen, aber sie bewirkt üblicherweise Prozessänderungen und Neuerungen für die Benutzer. Doch erst die folgenden Schritte in der Anwendungspraxis generieren den tatsächlichen Nutzen, deshalb müssen die Projektverantwortlichen im Rahmen des Change Managements dafür Sorge tragen, dass für die technischen Veränderungen ein positiver Nährboden zur kontinuierlichen Fortentwicklung geschaffen wird.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 845933
 672

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Actinium mit Tipps zur Optimierung von Migrationsprojekten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Actinium Consulting GmbH

BI-Coaching mindert die Projektrisiken
BI-Coaching mindert die Projektrisiken
Spezielles Beratungskonzept von Actinium zum Transfer von Best Practice bei Projektrealisierung mit internen Ressourcen „BI-FitnessCoaching“ für erstmalige BI-Maßnahmen ebenso wie für Konsolidierungen der BI-Strategie (Lindau, 28.07.16) Die Krux vieler Business Intelligence-Projekte besteht nach den Erfahrungen von Actinium Consulting darin, dass sich ein Großteil der erfolgskritischen Fragen nur aus einem breiten Fundus an Praxiserfahrungen ableiten lässt. Ein solcher Hintergrund würde intern häufig jedoch meist nur begrenzt zur Verfügung …
Qualität der Geschäftsprozesse noch mit viel Luft nach oben
Qualität der Geschäftsprozesse noch mit viel Luft nach oben
Actinium-Studie: Nutzenpotenziale konnten in den letzten drei Jahren nicht wesentlich gesteigert werden Deutlicher Steigerungsgrad bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse (Lindau, 07.04.2016) Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Prozessqualität und Prozesskosten sind nach einer Studie von Actinium Consulting noch längst nicht ausgeschöpft. Offenbar haben die Unternehmen bei ihren Optimierungsbemühungen große Schwierigkeiten, denn in den letzten drei Jahren ist nur eine geringfügige Verbesserung entstanden. Die über 300 befragten B…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Microsoft Business Intelligence Konferenz featuring actinium consultingBild: Microsoft Business Intelligence Konferenz featuring actinium consulting
Microsoft Business Intelligence Konferenz featuring actinium consulting
… die Microsoft BI-Lösungen Teil der Keynote. In weiteren Tracks kommen die Microsoft-Partner mit ihren Präsentationen rund um BI zu Wort. Verbessertes Service durch BIactinium consulting ist mit einem Praxisvortrag zum Thema „Servicestrategie und Business Intelligence bei der Niederösterreichische Versicherung (NV)“ vertreten. Gemeinsam mit dem Bereichsleiter …
BI-Coaching mindert die Projektrisiken
BI-Coaching mindert die Projektrisiken
… entscheidende Bedeutung bei. Zu den besonderen Merkmalen der Actinium-Beratung „BI-FitnessCoaching“ gehören: • Vorgehensweise nach den Modellen nachweislich erfolgreicher Projekte •Optimierung der Ergebnisse durch Zugriff auf Best Practice • hoher wirtschaftlicher Mehrwert • reibungslosere Integration der Business Intelligence-Strategie in die gesamten …
FELTEN und Actinium Consulting kooperieren bei Production Intelligence
FELTEN und Actinium Consulting kooperieren bei Production Intelligence
… in der Praxis keine entsprechenden Kennzahlen verfügbar sind“, problematisiert er. „Diesem Defizit müssen sich die Unternehmen dringend widmen, weil den Bestrebungen zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit enge Grenzen gesetzt sind“, urteilt Hüttl. Diese Anforderung sei am einfachsten zu lösen, indem Wege analog der praxiserprobten Business Intelligence-Methoden …
Fehlentscheidungen bei der Auswahl von BI-Tools vermeiden
Fehlentscheidungen bei der Auswahl von BI-Tools vermeiden
… spezifischen Anforderungen eines Unternehmens. Doch falsche Entscheidungen bei der Auswahl der Software werden häufig erst während des Projekts bemerkt. Dieses Risiko vermeidet Actinium Consulting mit seiner Beratungslösung „BI FitnessScout“. Dahinter verbirgt sich eine praxisbewährte Evaluierungsmethode bis zum Proof of Concept, mit der auf systematischem …
Actinium gründet BI-Joint-Venture mit zwei Schweizer Dienstleistern
Actinium gründet BI-Joint-Venture mit zwei Schweizer Dienstleistern
… Umsetzung von Kundenprojekten auf bestehende Ressourcen der beteiligten Partner zurückgegriffen. All Actinium wird dabei Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen bei der Gestaltung, Optimierung und Steuerung von Geschäftsprozessen sowie dem Einsatz entsprechender IT-Lösungen beraten. Insbesondere sollen sie bei der Wahl des richtigen BI-Ansatzes …
Studie - Jedes zweite Unternehmen will in seine BI-Fitness investieren
Studie - Jedes zweite Unternehmen will in seine BI-Fitness investieren
… strategischen Ebene liegen“, problematisiert Hüttl. Insofern müssten die Unternehmen gerade in dieser Hinsicht dafür sorgen, dass ein Transfer von Best Practice-Ansätzen zur Optimierung der strategischen Ausrichtung vorgenommen werde. „Es wird in den Unternehmen oft schon über die technische Realisierung diskutiert, bevor überhaupt die konkreten Zielsetzungen …
Actinium Consulting kooperiert mit der Döres AG
Actinium Consulting kooperiert mit der Döres AG
… BI-Systemen einen Namen gemacht hat, konzentriert sich die Döres AG auf vier Schwerpunkt bei den IT-Services. Dazu gehört neben der Infrastruktur-Optimierung und dem IT-Outsourcing die bedarfsgerechte Bereitstellung von Fachressourcen für spezifische Kompetenzanforderungen. Der vierte Leistungsbereich des Serviceproviders, der über mehrere Standorte …
Bild: actinium consulting lässt sich erste Microsoft Business Intelligence Konferenz nicht entgehenBild: actinium consulting lässt sich erste Microsoft Business Intelligence Konferenz nicht entgehen
actinium consulting lässt sich erste Microsoft Business Intelligence Konferenz nicht entgehen
… Launch des PerformancePoint Server 2007. Die österreichische BI-Community erwartet ein umfangreiches Informationsspektrum: in zwölf Vorträgen dreht sich alles um BI und Performance Management. actinium consulting stellt den SQL Server 2005 in den Mittelpunkt ihrer Vortrags-Session. Weil viele Unternehmen nicht das gesamte Potential von SQL Server nutzen, …
BI-Coaching von Actinium Consulting mindert die Projektrisiken
BI-Coaching von Actinium Consulting mindert die Projektrisiken
… entscheidende Bedeutung bei. Zu den besonderen Merkmalen der Actinium-Beratung „BI-FitnessCoaching“ gehören: • Vorgehensweise nach den Modellen nachweislich erfolgreicher Projekte • Optimierung der Ergebnisse durch Zugriff auf Best Practice • hoher wirtschaftlicher Mehrwert • reibungslosere Integration der Business Intelligence-Strategie in die gesamten …
Bild: BI-Spezialist setzt auf gelbe TechnologienBild: BI-Spezialist setzt auf gelbe Technologien
BI-Spezialist setzt auf gelbe Technologien
actinium ist CubewareCertified Partner Der IT-Dienstleister actinium consulting steht seinen Kunden ab sofort als Certified Partner von Cubeware zur Seite. Der BI-Spezialist für Datawarehousing, positioniert sich nun auch als Experte von Cubeware Produkten, wie Cubeware Cockpit V6 pro oder dem Cubeware Importer. Neben der hauseigenen BI-Software dot …
Sie lesen gerade: Actinium mit Tipps zur Optimierung von Migrationsprojekten