(openPR) Helmut Freinecker erfand modisches Kopfbedeckungsaccessoire mit medizintechnischem Clou
NEUFAHRN – Mit einem modischen Accessoire für den Kopf will Helmut Freinecker (48) die Menschen von Rückenschmerzen befreien. Die Idee zu seiner Tallabé-Kappe, die einen 650 Gramm schweren medizintechnischen Clou enthält, bekam der Erfinder aus Afrika, wo noch heute Wasserkrüge auf dem Kopf transportiert werden. „Mein Rücken war krumm wie ein Fragezeichen, mit der Tallabé-Kappe gehe ich jetzt wieder aufrecht“, sagt Helmut Freinecker, der aus dem oberbayerischen Neufahrn (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) kommt.
Die Idee zu der ungewöhnlichen Schirmmütze, die auch seinen eigenen Rundrücken wieder gerade machte, kommt aus Nigeria. „Dort transportiert man auch heute noch Wasserkrüge auf dem Kopf“, sagt der Erfinder. „Tallabé heißt übersetzt: etwas auf dem Kopf tragen, ohne es festzuhalten.“ Hierzulande war es im vergangenen Jahrhundert noch üblich, für eine gerade Körperhaltung mit Büchern auf dem Kopf zu balancieren.
Ein „unsichtbares Gewicht“ in die bewährte Kopfbedeckung zu integrieren, war für den gelernten Kfz-Techniker-Meister und Inhaber einer Autowerkstatt die Herausforderung. In vielen Nächten innerhalb von rund drei Jahren habe er getüftelt, um eine Trainingsmöglichkeit zu entwickeln, die den Haltungsapparat effektiv und richtig trainiert. „Ich wollte einen Personal-Trainer für den täglichen Weg der Besserung.“
Herausgekommen ist eine Kappe, die zu 100 Prozent aus atmungsaktivem Polyester besteht. Das Inlay sei mit luftdicht versiegeltem Granulat versehen, das aus 0,2 bis 0,6 Millimeter großen medizintechnischen Sandstrahlgutkörner besteht. „Die Herausforderung bestand darin, auf kleinstem Raum rund 650 Gramm Gewicht unterzubringen.“ Eingearbeitete Silberfäden wirken antibakteriell und transportieren den Schweiß nach außen. Für die 129 Euro teure Tallabé-Kappe ist ein Gebrauchsmuster vom Patentamt vergeben.
„Nicht die Länge des Tragens, sondern die Häufigkeit der Reizeinwirkung konditioniert das Gehirn, wieder die richtigen Muskeln für die optimale Haltung einzuschalten“, sagt Freinecker. Rund dreimal die Woche zehn Minuten Bewegung mit der Tallabé-Kappe reicht nach seiner Empfehlung aus.
Gesundheitlich hat sich für Erfinder Helmut Freinecker das Entwickeln der Kappe bereits rentiert: Er hat schon lange keine Rückenschmerzen mehr und geht aufrecht. „Mittlerweile trage ich Tallabé nur mehr drei bis vier Mal im Monat beim Gassi-Gehen.“
Jetzt soll die rückenstärkende Kopfbedeckung von Helmut Freinecker auch anderen Menschen helfen. Noch wird die Tallabé-Kappe, die in drei unterschiedlichen Größen erhältlich ist, in Kleinserie mit viel Handarbeit und hohem technischen Aufwand auf seinem Bauernhof in der Nähe von Bad Tölz hergestellt. Die Unikate der medizintechnischen Schirmmütze mit eigener Kennzeichnungsnummer und persönlicher Widmung gehen bisher nur an Insider.











