(openPR) Nichts ist im Kontakt mit anderen Menschen authentischer und direkter, als sich gegenüberzusitzen. In vielen Fällen ist dafür aber einfach die Distanz, die es zu überwinden gilt zu groß und die Reisekosten für einen Weitstreckenflug stehen in vielen Fällen in keinster Weise in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen eines Vieraugengespräches.
Hohe Bandbreiten bei der Verbindung zum Internet, qualitativ hochwertige Webcams mit guten Mikrofonen und immer bessere Standards zur Komprimierung von Video- und Audiosignalen bieten heute eine weit mehr als akzeptable Alternative zum Treffen von Angesicht zu Angesicht. Ob einfache Lösungen wie zum Beispiel die bekannteste frei verfügbare Videosoftware Skype oder individuell konzipierte, kostenpflichtige und komplex vernetzte Videokonferenz-Lösungen – die IT macht es heute ohne Probleme möglich, sich beim Telefongespräch – zumindest virtuell – "gegenüberzusitzen".
Die Möglichkeit der Videotelefonie wird schon seit Jahren immer weiter entwickelt und heute schon von mehr als etwa 700 Million Menschen auf dem ganzen Globus genutzt – von vielen für den privaten Gebrauch, um große Distanzen zu Freunden und Familie zu überwinden – zum Beispiel bei längeren Auslandsaufenthalten oder vom sonnigen Strand im Urlaub aus. Aber auch für eine Vielzahl von Unternehmen lohnt sich diese moderne Art zu kommunizieren in vielerlei Hinsicht – wirtschaftlich, effizient und Ressourcen schonend.
Den Menschen am anderen Ende der Leitung zu sehen, lässt nicht nur mehr Nähe und ein genaueres Bild vom Gegenüber entstehen. Gerade in global operierenden Unternehmen bedeutet Videotelefonie wesentlich mehr: eine erhebliche Einsparung von Zeit und Geld im Vergleich zu echten Meetings vor Ort.
Ähnlich verhält es sich beim Umgang mit Bewerbern für einen Job. Zwar wird die Technologie nie denselben Eindruck vermitteln können, wie ein persönliches Gespräch. Für eine Vorauswahl sind diese virtuellen Treffen jedoch bestens geeignet, um sich ein erstes, aber umfassenderes Bild von den jeweiligen Kandidaten zu machen. Hat der Gesprächspartner ein seriöses Auftreten? Wie reagiert er auf bestimmte Fragen? Eindrücke, die ein Schreiben oder ein Telefonat nicht vermitteln kann.
Video-Telefonie bietet sich auch in der Kommunikation mit Kunden an. Die visualisierten Gespräche vermitteln ein klareres Gefühl von persönlicher Beratung und geben weichen Faktoren wie sympathischem Auftreten oder Selbstsicherheit wesentlich mehr Gewicht. Nicht zu unterschätzen sind die Signale, die ein Unternehmen aussendet, das sich dieser Technologien bedient. Bei Bewerbern oder Kunden hinterlässt diese Art der Kontaktaufnahme einen bleibenden Eindruck von Innovation und einer Aufgeschlossenheit für Technologie und die Zukunft.
Insgesamt erleichtert das Erleben von eingesetzter Mimik und begleitender Gestik den jeweiligen Gesprächspartnern, "zwischen den Zeilen" zu lesen und so beispielsweise Ironie oder unterschwelligen Humor zu erkennen, zu interpretieren und schließlich entsprechend darauf zu reagieren. Gerade bei interkulturellen Kontakten können dadurch fatale Missverständnisse rechtzeitig identifiziert und aufgeklärt werden.
Die technologische Entwicklung auf dem Sektor der Smartphones und Tablets macht die Kommunikation via Video noch weitaus flexibler. Ob auf dem Flughafen, im Taxi oder im Home Office – so sind Ad-hoc-Absprachen jederzeit möglich. Dank mobilem Internet und öffentlichen WLAN-Angeboten kann genau die wertvolle Zeit gespart werden, die man sonst mit warten verbracht hätte. Hohe mobile Bandbreiten wie das ziemliche flotte UMTS oder das noch schnellere LTE sorgen für eine knackige Qualität bei der Übertragung von Bild und Ton.
Ein zusätzlicher Vorteil bei mobilen Geräten: Sie können auch mit der eingebauten Kamera Bilder vor Ort – beispielsweise auf einer Baustelle – an einen entfernt sitzenden Entscheider gesendet werden. Dieser hat dann eine wesentlich klarere Grundlage zum Einleiten der nächsten notwendigen Schritte.
Insgesamt lässt sich die Videotelefonie schon heute für Unternehmen hervorragend einsetzen, um Kosten für reale Treffen zu vermeiden. Immer weiter entwickelte technische Standards werden die Möglichkeiten immer vielfältiger werden lassen: Beispielsweise eine ausgereiftere Abbildbarkeit von dreidimensionalen Inhalten, die eine noch plastischere Wahrnehmung erwarten lassen.









