(openPR) Samstag, 23. | Sonntag, 24. | Montag, 25. Mai 2015
Pfingsten 2015
„Mythos Natur“
Orchestermusik • Chormusik • Rezitationen
Romantische Musik des 19. Jahrhunderts
Die wunderschöne Waldlage des vierhundert Jahre alten Jagdschlosses, direkt am Grunewaldsee gelegen, inspirierte den musikalischen Leiter und Dirigenten Stefan Meinecke zum diesjährigen Thema „Mythos Natur“.
Das Programm offeriert eine Auslese an romantischer Musik des 19. Jahrhunderts, die überwiegend von Themen aus Traum- und Fantasiewelten geprägt ist. Es ist eine Hommage an die Wahrhaftigkeit und Kraft der Natur, in Einklang mit diesem historischen und naturnahen Ort. Charakteristisch für die Musik der Romantik ist die erzählende Kraft und die Fähigkeit der bildhaften Umsetzung von Themen aus Natur, Literatur und Sagenwelt. Der Veranstalter rechnet an diesem Pfingstwochenende mit 2000 musikbegeisterten Besuchern. Das Publikum erwartet ein abendlicher Hörgenuss unter freiem Himmel inmitten einer malerischen Kulisse.
Das imposante Jagdschloss Grunewald öffnet an diesem Wochenende seine historischen Türen und Tore – auch die des Museums – speziell für Liebhaber der klassischen Musik. Der Schlosshof wird wieder in eine lichterfüllte Konzertkulisse verwandelt.
Der Cateringservice bietet den Besuchern dem Programm entsprechende kulinarische Köstlichkeiten.
Romantisches Arrangement unter freiem Himmel
Zum fünften Mal in Folge ist es dem charismatischen Musiker Stefan Meinecke gelungen, ein hochwertiges Kulturprogramm zu realisieren. Das barocke Jagdschloss bietet eine ideale Kulisse, um die fantasievolle Musik der Romantik erlebbar werden zu lassen.
Wenn die abendliche Sonne langsam im Grunewaldsee versinkt, die Bäume in der Dämmerung miteinander verschmelzen und die Waldvögel ihre Schlafplätze aufsuchen, erscheint das Jagdschloss in einem stimmungsvollen Licht. Das Orchester begrüßt das Publikum und nimmt es mit auf eine musikalische Reise voller Mythen, Sagen und Legenden – getragen von Naturgeistern, Fabelwesen und Erscheinungen. Ein besonderer Abend voll lyrischer Klangbilder und Rezitationen des 19. Jahrhunderts.
Eröffnet wird der Programmabend mit Ludwig van Beethoven‘s „Pastorale“ – die Sinfonie ist inspiriert vom Grundgedanken der Einheit der Menschen mit der befriedeten Natur. Es folgt Carl Maria von Webers Ouvertüre zur Oper „Oberon. Ein Liebesdrama, das von Feen und Naturwesen sowie von der Kraft eines Zauberhorns im Geiste des Sommernachtstraumes erzählt.
„Erlkönigs Tochter“ von Niels W. Gade für Chor und Orchester widmet sich der Moral und den unheimlichen Kräften der Natur. Elfenjungfrauen verführen den Helden an einem magischen Ort.
Antonín Dvorák‘s „Lied an den Mond“ – eine Arie aus „Rusalka“, erzählt von Wasser- und Waldwesen und von unerfüllten Liebeswünschen einer Wasserfee.
Über Leben und Tod handelt „Der Schwan von Tuonela“ von Jean Sibelius, basierend auf dem 14. Gesang des finnischen Nationalepos Kalevala. Ein mystischer Schwan umschwimmt die Toteninsel Tuonela (Solo Englischhorn).
Anschließend der „Hirtenchor„ und „Jägerchor“ aus Rosamunde von Franz Schubert. In den Chören ertönt ein fröhlicher Aufruf zum ländlichen Leben: „Wie lebt sich‘s so fröhlich im Grünen“.
Der „Frühlingsstimmen Walzer“ von Johann Strauß beschließt schwungvoll den Konzertabend. Gesangskoloraturen und Flöte imitieren den Gesang der Lerche und bejubeln die Kraft des Frühlings. „Der Frühling in holder Pracht erwacht, die Lerche in blaue Höh entschwebt“.
Mehr als hundert Mitwirkende
Für die musikalische Umsetzung sorgt ein Ensemble hochrangiger Musiker. Akteure sind das aus fünfzig klassischen Musikern bestehende Orpheus Ensemble Berlin sowie der Sinfonische Chor Berlin, der mit 80 Chormitgliedern vertreten ist. An jedem der drei Konzertabende präsentieren sich insgesamt 130 Mitwirkende. Eine ausdrucksstarke Unterstützung erhalten Orchester und Chor an diesem Pfingstwochenende von der Solistin Nicola Proksch und dem Schauspieler und Sprecher Guido Beirens. Beide überzeugten bereits bei der Aufführung von „Peer Gynt“zu den Klassik OpenAir im Jagdschloss Grunewald 2014.
Nicola Proksch in der Rolle der Anitra und Guido Beirens in der Figur des Peer Gynt. Im diesjährigen Programm „Mythos Natur“ verbinden sich Musik und Dichtung zu einem besonderen Musik- und Worterlebnis. Die junge und talentierte Koloratursopranistin Nicola Proksch verzaubert das Publikum unter anderem mit ihren Solodarbietungen im Frühlingsstimmen Walzer. Durch ihren warmen, strahlenden Sopran, die scheinbar unbegrenzte Höhe ihrer Stimme und ihre Präsentationskraft erlangte sie bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
Guido Beirens, stattlich anerkannter Schauspieler und Sprecher, bannt das Publikum mit seinen ausdrucksstarken Rezitationen und Erzählungen. „So wie die Musik eine Aussagekraft in sich birgt, so hat das auch die Sprache in Form von Gedichten, Erzählungen und Dramen“, so Guido Beirens. Durch die Kunst der Wortgestaltung schafft er einen fließenden Übergang zwischen der Musik und dem Geschehen.
Cranach und Alphorn im Vorprogramm
Auch in diesem Jahr beginnen die Klassik OpenAir Konzerte ab 18:00 Uhr mit der Möglichkeit eines Schlossrundganges und der kostenlosen Besichtigung der berühmten Ausstellung „Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern“. Passend zum Thema eröffnet ab 19:00 Uhr das Blechbläser-Ensemble „Brandenburg Brass“ den Abend mit Alphörnern, dem Naturinstrument par excellence.
Neben dem vielseitigen Rahmenprogramm wird dem Publikum vor Konzertbeginn und während der Pause ein passendes Cateringangebot offeriert. Um 20:30 Uhr, mit Eintritt der Abenddämmerung und im Glanz des festlich beleuchteten Anwesens, beginnt das romantische Pfingstkonzert am Grunewaldsee.
Klassik OpenAir in der Berliner Kulturlandschaft
Die anhaltend große Nachfrage und die bisherige mediale Aufmerksamkeit bestätigen die Organisatoren und Musiker in ihrem Bestreben, diese Veranstaltung zu einem jährlich wiederkehrenden Event zu etablieren. Im vorigen Jahr besuchten weit über 2000 Musikfreunde die Aufführung „Peer Gynt“ zu den Klassik OpenAir im Jagdschloss Grunewald.
Das Ziel, diese Veranstaltung als festen Bestandteil in die Berliner Musiklandschaft zu integrieren, scheint Realität zu werden. Das große Engagement aller Beteiligten, das hohe musikalische Können und dieser besondere Veranstaltungsort zeigen ihre Wirkung und spornen weiterhin an.
Programminhalt:
Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“ op. 68
Carl Maria von Weber – „Oberon“-Ouvertüre
Niels W. Gade – „Erlkönigs Tochter“ für Chor und Orchester op. 30
Jean Sibelius – „Der Schwan von Tuonela“ aus Lemminkäinen-Suite op. 22
Antonín Dvorák – „Lied an den Mond“ Arie für Sopran und Orchester aus „Rusalka“
Franz Schubert – „Hirtenchor“ und „Jägerchor“ aus „Rosamunde“
Johann Strauß – „Frühlingsstimmenwalzer“ für Sopran und Orchester
Mitwirkende:
Sinfonischer Chor Berlin | Orpheus Ensemble Berlin | Brandenburg Brass | Nicola Proksch – Sopran | Guido Beirens – Sprachgestaltung | Stefan Meinecke – künstlerische Leitung und Dirigent | mit über 130 Mitwirkenden
Veranstaltungsablauf:
• Einlass und Catering ab 18:00 Uhr
• Vorprogramm mit Brandenburg Brass ab 19:00 Uhr
• bis 20.00 Uhr ist die berühmte Cranach-Ausstellung im Jagdschloss Grunewald exklusiv für die Konzertbesucher geöffnet
• Konzertbeginn 20:30 Uhr
• Konzertende ca. 23:00 Uhr
Hintergrundinformationen: www.openair-grunewald.de
Eintritt und Ticketverkauf
Eintritt: 25 Euro / ermäßigt 15 Euro | freie Platzwahl | 700 Sitzplätze
Tickets unter: Tel. 030 4799 7474 oder www.openair-grunewald.de oder an allen bekannten Theaterkassen (zzgl. Vorverkaufsgebühr) | Abendkasse | ermäßigter Eintritt nur telefonisch buchbar (für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Berlinpass-Inhaber)
Veranstaltungsort und Anfahrt:
Jagdschloss Grunewald, Hüttenweg 100, 14193 Berlin
Anreise mit dem Bus:
115, X10 oder X83 bis Clayallee/ Ecke Königin Luise Straße, von dort etwa 15 Minuten Fußweg











