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Forschung über Parodontitis-Erreger

10.02.201518:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Erste Anzeichen einer Parodontitis kann Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Biss in den Apfel sein. Bakterien greifen unbehandelt den Kieferknochen an. Betroffene Zähne können sich lockern und schlimmstenfalls droht sogar Zahnverlust. Doch Parodontitis (im Volksmund auch oft Parodontose genannt) ist nicht nur eine Gefahr für die Zähne, sondern hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Denn über die Blutbahn gelangen die schädlichen Bakterien auch in andere Bereiche des Körpers. So besteht eine Wechselwirkung zwischen Parodontitis und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.



Nicht nur in Deutschland ist Parodontitis ein Problem. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden 60 Prozent der Erwachsenen weltweit unter behandlungswürdigen Zahnfleischentzündungen. Im EU-Projekt Trigger beschäftigen sich nun elf europäische Forschungsorganisationen mit der effektiveren Behandlung dieser Volkskrankheit. Dabei geht es um die Erforschung der Zusammenhänge zwischen den Parodontitiserregern und weiterer Krankheiten wie der bereits erwähnten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch rheumatoider Arthritis oder der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Ziel der Forschungsarbeiten ist der Nachweis der Zusammenhänge zwischen Parodontitis und den genannten Erkrankungen. Daraus folgt auch, dass eine effektive Mundhygiene und die Behandlung einer Parodontitis den allgemeinen Gesundheitszustand der Patienten verbessern. Nicht ohne Grund heißt es so schön sprichwörtlich: "Gesund beginnt im Mund".

Die Forscher suchen nach Wirkstoffen das hochgiftige Bakterium Porphyromonas gingivalis zu bekämpfen. Dieser aggressive Haupterreger befindet sich in den Zahnfleischtaschen und bewirkt die Gingivitis, eine Zahnfleischentzündung. Aus einer solchen Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln. Das Bakterium zerstört das Zahnfleischgewebe und nutzt dafür ein spezielles Enzym. Wenn das Enzym blockiert werden könnte, verhungert der Porphyromonas gingivalis-Erreger. Die Forscher suchen nun also den Hemmstoff, der die Aktivität des Enzyms verhindert.

Trotz erster Erfolge ist es noch ein langer Weg bis ein Medikament gegen Parodontitis auf den Markt kommt. "Patienten können aber bereits jetzt effektiv etwas gegen Parodontitis unternehmen und damit das Risiko einer Erkrankung stark reduzieren", sagt Asja Ramina, Zahnärztin in Berlin-Kreuzberg (http://clean-smiles.de). Dazu zählen neben der eigentlich als selbstverständlich zu geltenden Zahnpflege regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt. Denn so kann eine eventuelle Parodontitis frühzeitig erkannt und entsprechend gegengesteuert werden. Ebenso ist nachgewiesenermaßen die professionelle Zahnreinigung (http://clean-smiles.de/aktuelles/artikel-lesen/datum/2014/12/20/pzr-nicht-an-kosten-scheitern-lassen/) ein probates Mittel gegen Parodontitis und andere Zahnerkrankungen.

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