(openPR) Die Zahl der Single-Haushalte wächst jährlich. Inzwischen werden mehr als die Hälfte aller Wohnungen in Großstädten an Alleinlebende vermietet. Gleichzeitig boomen Partnerbörsen und Online-Dating-Plattformen. Es hat den Anschein, als fänden die passenden Singles nicht dauerhaft zueinander. Obwohl sich die meisten Singles auf Dauer eine feste Beziehung wünschen, bleibt es oft bei kurzen, erfolglosen Versuchen.
„Ich finde einfach niemanden, der zu mir passt“ ist das Credo der Suchenden. In einem jüngst erschienenen Buch wird mit dem Mythos des perfekten Partners aufgeräumt. Die Autorin Stephanie Katerle aus Paderborn empfiehlt, die eigenen (Ideal-) Vorstellungen und Ansprüche kritisch zu hinterfragen. „Entscheidend ist nicht, ob ein Partner jetzt im Moment perfekt ist, sondern ob er mir die Möglichkeit eröffnet, mich persönlich weiter zu entwickeln und ob ich mit ihm meine Lebensträume verwirklichen kann“ stellt die erfahrene Paartherapeutin fest. „Wenn man mit einem Partner das erreichen kann, was man sich im Leben wünscht, ist es egal, ob er fünf Kilo mehr oder weniger wiegt. Und dann ist es auch egal, ob man selbst perfekt ist.“ Glücklichere Singles werden also zu glücklicheren Paaren? „So könnte man es sagen.“ stellt Katerle fest. „Die alte philosophische Weisheit ‚Erkenne dich selbst!’ gilt auch heute noch.“



