(openPR) - Unfallversicherung übernimmt Bergungskosten bis zu 30.000 Euro
- Private Haftpflichtversicherung schützt vor Schadenersatzforderungen
- Auslandsreise-Krankenversicherung deckt Kosten für Behandlung im Ausland und Rücktransport ab
Köln, 2. Februar 2015 – In der Saison 2013/14 zogen sich rund 42.000 deutsche Skifahrer Verletzungen zu. Dabei waren etwa 7.000 Mal stationäre Behandlungen notwendig. Das zeigt die Statistik durch die Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU). Dabei verletzte sich knapp die Hälfte der Wintersportler am Knie, am zweithäufigsten sind Schulterverletzungen. Zu den Schmerzen und Unannehmlichkeiten kommen im schlimmsten Fall noch hohe Kosten auf den „Bruchpiloten“ zu - unabhängig davon, ob er selbst oder ein anderer zu Schaden gekommen ist. Abhilfe schaffen eine private Unfallversicherung, eine Privat-Haftpflichtversicherung und eine Auslandsreise-Krankenversicherung, wenn der Winterurlaub beispielsweise in der Schweiz oder in Österreich verbracht wird.
Private Unfallversicherung
„Die Kosten einer medizinischen Behandlung werden zwar von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, jedoch bei den Kosten für den Transport eines Verletzten bis ins Tal ist das nicht immer der Fall. Diese können ganz schön hoch sein, wenn der Verletzte zum Beispiel mit dem Hubschrauber abtransportiert werden muss.“, warnt Gothaer Experte Ralf Mertke. Die private Unfallversicherung der Gothaer übernimmt Bergungskosten, die je nach Vertragsgestaltung mit bis zu 30.000 EUR versichert sind. Verbleiben durch den Unfall dauerhafte Beeinträchtigungen der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit, so wird abhängig vom Beeinträchtigungsgrad – dem Invaliditätsgrad – die vereinbarte Leistung erbracht.
Private Haftpflichtversicherung
Auch eine private Haftpflichtversicherung ist für Schnee-Fans ein Muss: Ist ein nicht versicherter Wintersportler am Zusammenstoß mit einem Anderen Schuld, muss er aus der eigenen Tasche für die Unfallfolgen aufkommen – sei es für ärztliche Behandlungen, Schmerzensgeld, Verdienstausfall oder Schadenersatz.
Auslandsreise-Krankenversicherung
Wer im Ausland Wintersport betreibt, für den bietet die Auslandsreise-Krankenversicherung der Gothaer „MediTravel“ optimalen Schutz: Der Versicherer übernimmt sowohl die Kosten für die Heilbehandlung im Ausland und einen medizinisch notwendigen Krankenrücktranksport, als auch die Such-, Rettungs- oder Bergungskosten bis zu 2.500 Euro im Falle eines Unfalls.
Damit es erst gar nicht zum Unfall kommt, hier ein paar Tipps zur richtigen Vorbereitung auf den Skiurlaub:
Gut trainiert auf die Piste: Um nicht die Heimfahrt mit Bänderdehnungen, verkrampften Muskeln oder Knochenverletzungen antreten zu müssen, sollten sich Winterfans zuvor in Form bringen. Wer mindestens einen Monat vor dem Urlaubsstart seine Ausdauer mit zwei- bis drei Joggingeinheiten pro Woche verbessert und zusätzlich ein Krafttraining und Übungen für mehr Flexibilität durchläuft, ist auf den Pisten sicherer und hält länger durch.
Wichtiger Ausrüstungscheck: Bevor es losgeht, sollten Wintersportler ihre Ausrüstung im Sportfachhandel checken lassen. Während des Urlaubs kann man mit Flüssigwachsen und Schleifgummis nachhelfen. Auch die korrekte Bindungseinstellung sollte vor jeder Skisaison geprüft werden. Für gute Sicht, ist eine Ski- oder Sonnenbrille wichtig, die die Augen vor UV-Strahlung schützt, die in den Bergen generell höher ist.
Pistenjause nicht vergessen: Beim Wintersport in großer Höhe benötigt der Körper viel mehr Flüssigkeit und Nahrung als in der gewohnten Umgebung. Um diesen Bedarf schnell zu decken, sollte man Säfte, isotonische Getränke und Energieriegel einpacken. Nicht vergessen: Sonnencreme!
Gut geschützt durch den Schnee: Schutz durch einen Helm ist nicht nur in vielen Skigebieten bereits Pflicht, sondern wird dringend empfohlen. Sportwissenschaftler der Universität Innsbruck haben festgestellt, dass das Tragen eines Skihelms Kopfverletzungen durch Unfälle um bis zu 60% verringert. Zusätzlich schützt ein Rückenprotektor den Oberkörper bei Stürzen. Tourengehern oder Freeridern rät der Deutsche Skiverband, einen Lawinenrücksack sowie ein Lawinensuchgerät, eine Lawinenschaufel und -sonde bei sich zu tragen.









