(openPR) Gemeinsam größer – Wir bauen ein Feriendorf an der Ostsee
Zwischen Wismar und Boltenhagen, nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt gelegen, entsteht ein Feriendorf für gemeinschaftsliebende Menschen. Der Gedanke ist nicht neu: Gemeinsam bauen, um Kosten und Energie zu sparen und dabei auch eine Antwort auf moderne Lebensformen zu finden. Neu ist, dieses Konzept der Baugemeinschaft auf eine Ferienregion zu übertragen und damit eine Art Dorfleben auf Zeit möglich zu machen. Statt eines Hauptinvestors wird es gleich dreizehn gleichberechtigte Parteien geben, die sich die finanzielle und organisatorische Last teilen sollen.
Das knapp 8.000 qm große Grundstück in Niendorf wurde von dem Münchner Architekten Patric Meier auf einer Auktion gesichert. Zusammen mit der Biografin Katrin Frische hat er die Baugemeinschaft Meerleben initiiert. Die beiden verbindet der Wunsch, einen Ort zu schaffen, der jenseits der bekannten Retortenferiendörfer und klassischen Bauträgerprojekte Raum lässt für individuelle Gestaltung und gemeinschaftliches Miteinander. Ein Ort, an den man gern wiederkommt, wo man Freunde wiedertrifft, durchatmen und auftanken kann. Dorfleben auf Zeit. Besonders attraktiv dürfte das Projekt für Familien sein. Denn neben der Nähe zum Strand und der großen abenteuerlichen Spielfläche, die hier entsteht, bieten die insgesamt dreizehn Ferienhäuser und das geplante Gemeinschaftshaus mit Meerblick Raum für Familien in den unterschiedlichsten Konstellationen. Ob in der klassischen Kleinfamilie, in einer Patchworkfamilie oder für den Urlaub mit anderen befreundeten Familien. Hier gibt es Raum für viele.
„Es wird ein Ort entstehen, an dem Klein und Groß alte Freunde und Bekannte treffen kann, wo aber auch immer wieder neue Kontakte entstehen werden“, führt Frische aus.
Das innovative Projekt steht unter der Losung „gemeinsam größer“: Das gemeinsame Bauen spart den einzelnen Parteien viel Geld: So können viele Mittelsmänner ausgeschlossen werden, die üblicherweise beim Bauen die Hand aufhalten. Zudem wird es günstiger, wenn man ein Bauunternehmen für mehrere Häuser beauftragt, als wenn jeder seinen eigenen Handwerker und Architekten bestellt. So bleibt mehr Geld übrig für die Qualität der Materialien und die Gestaltung. „Wir haben hohe Ansprüche an die Gestaltung der Häuser und des Außengeländes. Es soll ein schöner Ort entstehen; ein Kraftfeld mit viel Lebensfreude, undogmatisch, lässig und inspirierend“, so der Architekt Patric Meier. Sechs Mitstreiter haben die beiden engagierten Visionäre bereits gefunden, weitere werden gesucht.
Die Individualbereiche, wie die Schlafzimmer der einzelnen Häuser, sind bewusst reduziert, um die übrigen Flächen möglichst großzügig gestalten zu können. Die Häuser können an Freunde, Bekannte oder Unbekannte vermietet werden. Diesen Job übernimmt ein Verwalter, der auch auf dem Grundstück wohnt und sich um fast alles kümmert: Er vermietet die Häuser, mäht den Rasen, tauscht die defekte Glühbirne aus, putzt die Räume und kocht auch mal für die Dorfgemeinschaft.
Das Dorf wird mit Leben erfüllt sein. Während die individuellen Häuser den Rückzug und die Intimität gewährleisten, wird es auf den Gemeinschaftsflächen eher lebendig zugehen. Ob es am Ende eher der Bouleplatz oder der Badeteich wird,- die Holzwerkstatt oder das Musikzimmer, der gemeinsame Arbeitsraum oder das Yogazimmer, wird sich im Laufe des Planungsprozesses entscheiden. Der Gestaltungsspielraum für die Mitmacher ist groß. Platz für solche Träume ist hier auf jeden Fall ausreichend vorhanden.
Infotreffen am 21. Februar in Berlin:
Am 21. Februar um 15 Uhr veranstaltet die Baugruppe einen Infotag im Impact Hub Berlin,
Mittelweg 50, 12053 Berlin (3. Stock). Neuinteressenten sind hier herzlich willkommen.
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