(openPR) Umsatz und Ergebnis legen um mehr als 40% zu – Wachstumstreiber sind Rechenzentren und Breitbandausbau
Auch zum Ende des Geschäftsjahres 2013/14 (Stichtag 30. September 2014) kann das saarländische Telekommunikationsunternehmen auf ein überdurchschnittliches Wachstum zurückblicken. Die Gesamtleistung stieg von 28,1 Millionen Euro auf 41,3 Millionen Euro. Die Bilanzsumme kletterte im Geschäftsjahr auf rund 125 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern stieg von 3,27 Millionen Euro auf operativ 4,54 Millionen Euro. (Durch einmalige Bewertungseffekte liegt das handelsrechtliche Ergebnis vor Steuern bei 9,1 Millionen Euro.) Das Wachstum generiert sich aus allen Geschäftsfeldern des Unternehmens – so konnten das Rechenzentrumsgeschäft, der Geschäfts- und Privatkundenbereich als auch das Geschäft mit Carriern deutlich gesteigert werden.
Prognosen in allen Bereichen übertroffen
Die Abschlusszahlen liegen damit sowohl im Umsatz als auch im Ertrag deutlich über der Prognose des Unternehmens. „Wir sind damit weiter im Soll was unsere mittelfristige Zielsetzung bis zum Jahr 2020 betrifft“, sagte David Zimmer, Gründer und persönlich haftender Gesellschafter des Unternehmens. „Wir halten daher weiter an unserem ambitionierten Ziel fest, bis zum Jahr 2020 die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke zu übersteigen. Und dabei werden wir weiterhin unser schnelles Wachstum profitabel gestalten.“ Zum Stichtag 30. September hatte inexio 586 Ortsnetze in der ganzen Bundesrepublik erschlossen, rund 45.000 Privatkunden und mehr als 2.000 Geschäftskunden gewonnen. Das Unternehmen bewirtschaftet bundesweit mehr als 5.000 Kilometer Glasfaserstrecken und beschäftigt aktuell rund 170 Mitarbeiter.
Nachdem im letzten Geschäftsjahr mit der Deutschen Beteiligungs AG die Eigenkapitalbasis nachhaltig gestärkt wurde, stand das Jahr 2013/14 ganz im Zeichen des beschleunigten Wachstums. Gerade in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg wurden die Anstrengungen im Breitbandausbau noch einmal verstärkt. Mit der Übernahme der p2systems GmbH auf die inexio konnte die Netzstruktur in Bayern sinnvoll ergänzt und ein Service-und Technikstandort in Bayern aufgebaut werden. Im Stammmarkt Saarland und Rheinland-Pfalz geht der Netzausbau ebenso weiter voran. Das bundesweit beachtete und von der Deutschen Bank ausgezeichnete Modellprojekt im Landkreis Cochem-Zell hat weiter Fortschritte gemacht und wird im Frühsommer 2015 abgeschlossen. Dann sind dort flächendeckend Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/sec verfügbar.
Gleichzeitig hat inexio im letzten Geschäftsjahr das neue Rechenzentrum im ehemaligen Astra-Werk als nun fünftes unternehmenseigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen. Es wird in den nächsten Monaten zum größten und modernsten Rechenzentrum im südwestdeutschen Raum ausgebaut. „Vom Start weg hatten wir ein großes Interesse an der neuen Rechenzentrumskapazität“, erklärte Christoph Staudt, technischer Leiter von inexio und Vorstand der inexio-Geschäftsführungs-AG. „Die vorhandene Infrastruktur – in erster Linie die Strom- und Glasfaseranbindung – ermöglicht es uns, den Kunden ein modernes und leistungsfähiges Rechenzentrum anzubieten. Die Leistung reicht dabei von der reinen Stellfläche für Technik bis hin zu Managed Cloud-Services.“
Wachstum geht weiter
Die Zahlen des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahres zeigen, dass der Wachstumskurs mit unverminderter Geschwindigkeit weiter beschritten wird. „Die letzten Jahre haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass man mit einem schlüssigen Geschäftsmodell auch in einem schrumpfenden Markt erfolgreich sein kann“, sagte David Zimmer. „Durch die ständige Beobachtung des Marktes und das konsequente Nutzen von Chancen werden wir auch in den nächsten Jahren unsere Ziele erreichen. Dabei setzen wir zukünftig neben dem organischen Wachstum verstärkt auch auf Übernahmen. Aufgrund unserer soliden Finanzstruktur und der aktuellen Kapitalmarktsituation trauen wir uns hier auch größere Übernahmen zu.“
Inzwischen findet die Erfolgsgeschichte von inexio auch überregional Beachtung. So ist David Zimmer seit letzten Sommer Vizepräsident des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten VATM und Mitglied der Netzallianz für Deutschland, die Bundesminister Alexander Dobrindt ins Leben gerufen hat. Die Expertise aus dem Saarland wird gesucht und gehört.
















