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Textilgewerbe - Insolvenzrisiko bleibt hoch

(openPR) Rosenheim, 13. April 2006 - 2005 hat die Zahl der Insolvenzen im Textilgewerbe wieder deutlich zugenommen. Während 2004 67 Betriebe insolvent wurden, kletterte im zurückliegenden Jahr die Zahl auf 75 (+11,9%). Der starke nochmalige Umsatzeinbruch - besonders im Inland - und das Wegfallen der Zölle durch den Beitritt Chinas und Indiens zur WTO, was die Möglichkeiten im Import erweiterte, aber auch den Konkurrenzkampf verstärkte, dürften wichtige Gründe hierfür sein. Das ausbleibende Wachstum im Inland, welches für das Textilgewerbe als zweitgrößte Konsumgüterindustrie von großer Bedeutung ist, belastete die Unternehmen zusätzlich.

Die schlechtere Zahlweise zu Beginn des Jahres 2005 kündigte den Insolvenzanstieg an; der D&B Index der vereinbarungsgemäßen Zahlungen sank in den Monaten Januar bis März um 1,52%. Die Erholung in den darauf folgenden Quartalen zeigte bereits zum Jahresende ihre Wirkung. Immer weniger Textilbetriebe waren insolvent.

D&B und DLM erwarten 2006 eine ähnlich hoch ausfallende Zahl insolventer Unternehmen, obwohl die konjunkturellen Signale positiv sind. Die Gründe liegen zum einen in den betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die geprägt sind von einer dünnen Eigenkapitaldecke und einem weiterhin hohen Kostendruck durch das auslaufende Welttextilhandelsabkommen. Dies belastet die Erträge und hält das Insolvenzrisiko hoch. Obschon der Indikator des Zahlungsverhaltens auf eine leichte Erholung hinweist - die pünktlichen Zahlungen haben im 2. Halbjahr 2005 zugenommen - wäre verfrüht, bereits von einer Trendwende zu sprechen.

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Ansprechpartner:
Herr Bernhard Grisiger
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