(openPR) arvato Healthcare und „Monitor Versorgungsforschung“ zeigen Lösungswege für eine neue Qualitätsorientierung im Gesundheitswesen auf.
Bonn/Berlin, 10. Dezember 2014: Qualitätsorientierung heißt das aktuelle Zauberwort. Ist das der entscheidende Fokus zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung? Ja, wenn die Qualität strikt am Patienten ausgerichtet wird. Über das Ziel sind sich alle einig, aber was kommt wirklich beim Patienten an? Wie gelingt die Weiterentwicklung unseres vielfach durch Anbieter und Strukturen determinierten zu einem konsequent qualitätsorientierten System? Der MVF-Kongress „Fokus: Qualität – Vom Messen zum Steuern - Planung-Honorierung-Versorgung“ beschreibt aus unterschiedlichen Sicht- weisen – Politik, Selbstverwaltung, Versorgungsforschung und Akteure –, welche Wege zur qualitäts- und patientenorientierten Versorgung gegangen werden können.
Die derzeitige Regierung macht Druck: Bundesminister Gröhe erwartet, dass in Zukunft die Bedarfs- und Honorierungsplanung nach Qualitätsmaßstäben zu erfolgen hat. Über das Wie soll sich die Selbstverwaltung, allen voran der G-BA, verständigen und konsentieren. Das wird alles andere als trivial. Denn das seit Jahren erarbeitete Qualitätsindikatorenset war nie dafür gedacht, für die Bedarfs- und Honorierungsplanung herangezogen zu werden. Es ist meilenweit davon entfernt, justiziabel zu sein. Doch das ist dringend nötig, wenn aufgrund der Anwendung von Qualitätsindikatoren über das Schicksal von ganzen Krankenhäusern, Abteilungen und Arztsitzen, aber ebenso auch über die Höhe von Honorierungen für stationäre und ambulante Leistungen entschieden werden soll. Also jede Menge Arbeit für das neue Qualitätsinstitut, das seine Arbeit indes erst Anfang 2016 aufnehmen wird.
Doch: Was passiert bis dahin? Diskutieren Sie am 10. Februar mit! Es sprechen (in zeitlicher Reihenfolge):
Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung (angefr.)
Dr. Regina Klakow-Franck, G-BA Dipl.-Med. Hans-Werner Pfeifer, GKV-Spitzenverband
Prof. Dr. Matthias Schrappe, Universität Köln
Georg Baum, Deutsche Krankenhausgesellschaft (angefr.)
Harald Möhlmann, AOK Nordost (angefr.)
Dipl.-Med. Regina Feldmann, KBV: hausärztliche Versorgung
Dr. Willibert Strunz, eh. Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW
Hans-Holger-Bleß, IGES Institut
Prof. Dr. Edmund A. M. Neugebauer, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung e.V.
Den Kongressvorsitz übernehmen Prof. Dr. Reinhold Roski, Herausgeber „Monitor Versorgungsforschung“, und Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin (angefr.).
Sie können nicht dabeisein? Im Nachfeld des Kongresses wird „Monitor Versorgungsforschung“ wieder alle Vorträge in schriftlicher Form veröffentlichen, ebenso alle Diskussionen, damit diese wichtigen Informationen und Insights unserer Leserschaft zugänglich sind und so in den politischen Prozess nachhaltig einfließen können.
Die Veranstaltung wendet sich an Führungskräfte und Verantwortliche aus den Bereichen Krankenversicherungen (GKV/PKV), Institutionen der Selbstverwaltung, Patientenvertretungen, Wissenschaft und Forschung, Ärzte und Apotheker, Gesundheitsberufe, Versorgungsmanager, Bundes- und Landespolitik, Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen sowie Dienstleister und Berater.
Save the Date: 10.02.2015
„Fokus: Qualität – Vom Messen zum Steuern – Planung-Honorierung-Versorgung“
Ort: Bertelsmann Repräsentanz (Unter den Linden 1 - Berlin)
Zeit: 09:30 bis 18:00 Uhr
Infos: http://www.monitor-versorgungsforschung.de/kongresse/ Qualitaet
Anmeldung: http://www.monitor-versorgungsforschung.de/kongresse/Qualitaet/teilnehmerregistrierung








