(openPR) Ein Anhebung der Mehrwertsteuer, wie sie Finanzminister Hans Jörg Schelling in den Raum stellt, würde der Hotellerie einen schweren Schlag versetzen und Arbeitsplätze kosten.
Wien, 09.12.2014
Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige für Österreich und schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze – auch in der Finanzkrise war die Hotellerie ein gesicherter Arbeitgeber. Nachdem in der Bundeshauptstadt in diesem Jahr monatlich Rekordnächtigungen gemeldet werden, will sich unsere Regierung ein noch größeres Stück vom Kuchen der Einnahmen abschneiden, um einen Teil der Steuerreform zu finanzieren.
Die Folgen einer Mehrwertsteuer-Erhöhung von derzeit 10 auf 20 Prozent für Logis wären fatal. Wien bzw. Österreich würde seine Wettbewerbsfähigkeit einbüßen, liegt doch beispielsweise die Mehrwertsteuer im Nachbarland Deutschland bei 7 Prozent! In Zeiten von Onlinebuchungen und Preisvergleichsmöglichkeiten ist Österreich mit erhöhten Preisen klar im Nachteil.
"Durch den enormen Preisdruck in der Branche müsste der Aufschlag zur Gänze von den Betrieben übernommen werden. In Folge stehen zahlreiche Arbeitsplätze und Investitionsvorhaben in der Hotellerie und Gastronomie auf dem Spiel", sagt Martin Lachout, Vorstand der ARCOTEL Hotel AG.
Statt einer Steuerentlastung, wie in Deutschland, dreht die Politik den Spieß um und verunsichert mit einer saftigen Erhöhung auf 20 Prozent. Der massive Widerstand auf vielen Seiten wird hoffentlich wieder zu einem Umdenken führen.













