(openPR) Frankfurt - Früher kreierten Werbetexter Anzeigenkampagnen in Bars, bevorzugt für Stern oder Spiegel. Heute treffen sie sich zu Barcamps und diskutieren über Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Social Media oder transmediales Storytelling.
Jüngstes Beispiel: ein KreativBarCamp unter Federführung des Texterverbands. Im Rahmen seiner Hauptversammlung lud der Verband Mitglieder und Gäste nach Frankfurt ein.
Für zwei Tage mutierte Mainhattan, wie die Stadt am Main gerne genannt wird, unter dem Hashtag #kbc14 von der Bankenstadt zur Texterstadt. Freie und angestellte Textschaffende aus Deutschland, der Schweiz und Griechenland trafen sich am 14. und 15. November im Frankfurter Kommunikationsmuseum zu einem kreativen Austausch.
Das Fazit des Barcamps lässt hoffen: Nein, Texterinnen und Texter sind noch nicht reif fürs Museum, selbst wenn sie älter werden :-) Denn Texten fängt mit Denken an. Und das kann man immer noch nicht Computern überlassen, Big Data-Hype hin oder her.
Im Anschluss an das KreativBarCamp fand die Hauptversammlung statt. Neben dem Rechenschaftsbericht stand die Wahl eines neuen Vorstands auf der Agenda. Denn Jürgen Schrödl sagte nach acht erfolgreichen Jahren als Vorsitzender mit einem leisen Seufzer Servus. Ähnlich wie Stephan Rau aus Berlin und Rudolf Hoffmann aus Düsseldorf will der Kreative aus Leipzig künftig im Verband kürzertreten.
Mit dem 5-köpfigen Vorstand, der neu gewählt wurde, hat der Texterverband den DAX-Unternehmen einiges voraus. Denn zu Jutta Metzler aus Meersburg, die bislang bereits zur Vorstands-Crew gehörte, gesellten sich mit Yvonne Grünenwald aus Bonn und Ursula Schoenberg aus Frankfurt zwei neue Kolleginnen. Markus Lemke aus Berlin wird dem Texterverband künftig als 1. Vorsitzender vorstehen; er war bisher Stellvertreter. Seine beiden Stellvertreterinnen sind Jutta Metzler und Yvonne Grünenwald. Komplettiert wird das neue Team durch Roy Bien aus Herrenberg, der Ursula Schoenberg als Beisitzer unterstützen wird.














