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„Man kommt nie wirklich aus dem Krematorium raus“

18.11.201411:06 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Marika Venezia berichtet in Siegburg über ihren Mann Shlomo, der durch glückliche Zufälle Auschwitz und das Kriegende überlebte.

In ein Konzentrationslager deportiert werden, ist wohl mit Abstand das Schrecklichste, was sich ein Mensch vorstellen kann. Das Überleben wird zum Ding der Unmöglichkeit. Und dennoch hat es Shlomo Venezia durch den Umstand glücklicher Zufälle geschafft und überlebte Auschwitz und das Kriegsende. Zuvor dem sogenannten „Sonderkommando“ zugeteilt wurde er gezwungen, in den Krematorien von Birkenau bei der Leichenverbrennung und Verwertung zu arbeiten. Dieses furchtbare Schicksal überschattet sein gesamtes Leben. „Alles bringt mich zurück ins Lager. Was ich auch tue, was ich auch sehe, mein Geist kehrt immer wieder an diesen Ort zurück“, beschreibt der Grieche Shlomo Vernezia, der im Oktober 2012 im Alter von 88 Jahren verstarb. „Es ist, als hätte die Arbeit, die ich dort tun musste, meinen Kopf nie verlassen. Man kommt nie wirklich aus dem Krematorium raus“.

Mit seiner Frau Marika war Shlomo 56 Jahre verheiratet. Sie stand an seiner Seite und unterstützte ihn bei der Verarbeitung des Traumas. Am 28. November 2014 kommt sie um 19 Uhr ins Stadtmuseum Siegburg, Forum und berichtet von ihrem bewegten Leben mit Shlomo Venezia.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird getragen vom Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln in Kooperation mit dem Bildungswerk Stanislwa Hantz e.V. Eine Anmeldung wird unter 0221 2576111 oder E-Mail erbeten.

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