(openPR) Die Füße tun weh, der Rücken auch ein bisschen. Vom langen Stehen auf der Messe Dental Nord 2010 in Hamburg sind alle geschafft. Vom vielen Reden auch. Und jetzt noch die lange Fahrt in den Süden nach Stuttgart. Dazu macht sich ein wenig Enttäuschung unter den drei jungen Männern aus der Dental-Branche breit. Die Messe ist einfach nicht mehr dasselbe wie früher. Und der Koffer des Produkt-Vertreibers unter ihnen ist nur halb so voll mit Aufträgen wie noch vor wenigen Jahren.
Das Internet sei wohl daran schuld daran, haben Dental-Experten auf der Messe gemunkelt. Die Kunden bestellten dort. All das schwirrt den Dreien im Auto durch den Kopf. Keiner hat mehr Lust auch nur ein Wort zu sagen. Gegen die Stille im Wagen hilft nur noch das Radio.
Eine Reportage über das soziale Netzwerk, das sich innerhalb von sechs Jahren zum Weltmarktführer gemausert hat, lässt die Dental-Experten hellhörig werden. Und plötzlich schießt die Energie wieder in die Köpfe und zündet neue Ideen. Die Diskussion kommt in Fahrt: Geht das auch für die Dentalbranche? Wäre das nicht auch für Zahnärzte und ihr Personal sinnvoll?
Wie kann man ein solches Netzwerk erschaffen, das allen Beteiligten im täglichen Arbeitsleben hilft und gleichzeitig Spaß macht? Die Zeit vergeht wie im Flug. Die lange Fahrt in den Süden ist einfach zu kurz, um alles auszudiskutieren. Über eines sind sich aber alle einig: Wenn man Dinge teilt, werden sie mehr. Wer gibt, bekommt etwas zurück.
Lieber machen, als lange Reden ist die Devise der drei Männer. Noch am nächsten Tag melden sie sich beim großen sozialen Netzwerk an und gründen eine Gruppe für die Dental-Branche. Hochmotiviert posten sie Neues aus der Dentalwelt und machen sich auf die Suche nach anderen Menschen aus der Branche, die den Expertenaustausch teilen wollen. Doch die Ernüchterung kommt sechs Monate später. Die Plattform passt wohl nicht. Mehr als Bilder vom Mittagessen und Urlaubserinnerungen bekommt die Gruppe nicht zurück. Dazu ist der Mitgliederzuwachs nicht berauschend. Offensichtlich will nicht jeder im Internet mit seinem Chef befreundet sein. Etwas ganz anderes muss her. Etwas, das nicht mit der Privatsphäre der Mitglieder kollidiert.
Also ran an die Arbeit. Kapital besorgen. Monatelange Gespräche mit bekannten Dental-Experten. Das Logo - Zahninchen am Laptop - ist geboren. Spaß muss rein: Ein Gewinnspiel und Tipps für Praxisausflüge kommen auf die Seite. Die Vernetzung mit einer Jobbörse macht das Angebot rund. Programmieren. Werbepartner gewinnen.
Nach einer Entwicklungszeit von dreieinhalb Jahren ist es dann im Juli 2013 so weit: MyDentalNetwork geht online. Die Freude über die ersten 30 Mitglieder lässt die Sektkorken knallen.
Seitenaufrufe und Mitgliederzahl wachsen täglich weiter – und damit auch der Austausch und die Inhalte. Mittlerweile – ein Jahr später - gehört MyDentalNetwork zu einem der größten Nachrichtenportale der Dentalbranche in Deutschland. Von Januar auf April 2014 haben sich die Seitenaufrufe von rund 100 000 auf rund 200 000 fast verdoppelt – schließlich macht es auf dieser fachlichen Plattform nichts aus, auch mit dem eigenen Chef befreundet zu sein. Die lange Fahrt nach der anstrengenden Messe hat sich gelohnt. Die Vision der Gründer: „Nur wer Wissen teilt - bekommt auch gerne etwas zurück“, wird jeden Tag ein wenig mehr Wirklichkeit.
Wir freuen uns darüber, dass Sie uns auf diesem spannenden Weg begleiten.
Ihr my-dentalnetwork-Team











