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ZOW 2015: Vernetzung der Wertschöpfungskette

10.11.201418:15 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Sonderfläche zeigt die Potenziale der RFID-Technologie in der Möbelindustrie auf

[Bad Salzuflen, 06. November 2014] Die industrielle Fertigung der Möbelbranche steht vor einem Umbruch: Auch im Möbelsegment steigt die Nachfrage nach maßgeschneiderten Produkten bei gleichzeitig kürzesten Lieferzeiten und günstigen Preisen. Der Individualisierung von Serienmöbeln ebnet dabei die vierte industrielle Revolution – in Deutschland auch bekannt unter dem Begriff Industrie 4.0 – den Weg. Die Abkehr von der reinen Fließbandproduktion bringt jedoch unter anderem eine erhöhte Produktionskomplexität mit sich, die fehlerfrei und mit kurzen Durchlaufzeiten gehandhabt werden muss: „Eine Optimierung der logistischen Abläufe und eine Vernetzung der Fertigung ist daher umso wichtiger“, betont Horst Koitka, Geschäftsführer der abaco Infor-mationssysteme GmbH mit Sitz in Löhne. „Ein unverzichtbarer Bestandteil ist dabei die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification), die die Grundla-ge für die durchgängige Transparenz aller logistischen Prozesse ist“, erklärt Koitka, der auf der kommenden ZOW die Sonderfläche „RFID“ kuratiert: Hier werden hautnah praxisorientierte RFID-Anwendungen präsentiert, mit denen diese Prozesse und Abläufe optimiert werden.



Der Wunsch des Kunden nach individuell gefertigten Produkten macht auch vor der Möbelbranche nicht Halt. Entsprechend gewinnt die Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer mehr an Bedeutung – schließlich sind intelligente Fertigungssysteme gefragt, die die Abkehr von der klassischen Massenproduktion gewährleisten können. Die individuelle Serienfertigung geht dabei mit einer erhöhten Komplexität in der Produktion, größeren Datenvolumen und einer stärkeren Interaktion mit den Kunden einher. Industrie 4.0 steht damit auch für eine Struktur- und Prozessoptimierung der Unternehmen: Neben dem Managen dieser Komplexität umfasst dies etwa die stärkere Vernetzung der Produkt- und Produktionsdaten. Gerade hier eröffnet die drahtlose Übertragungstechnik RFID neue Möglichkeiten.

Informationsfluss statt Datenflut
Kurator Horst Koitka hat bereits zahlreiche Möbelproduzenten und -zulieferer bei der Einführung der RFID-Technologie in die Unternehmensstruktur begleitet. Der Geschäftsführer hebt dabei die vielfältigen Einsatzbereiche des Identifikationssystems hervor: „RFID ist mehr als nur die automatische Erkennung von Produkten. Die Technik liefert den Anstoß für ganzheitlich optimierte Arbeitsschritte, sei es in der Bearbeitung, in der Produktion oder im Versand.“

Auf der kommenden ZOW – Internationale Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau – werden daher alle Beteiligten der Lieferkette angesprochen: „Möbelzulieferer, Logistiker, Produzenten, Neumöbellogistiker, wie auch Möbelhändler und Ladenbauer – alle Akteure profitieren von der durchgängigen Kommunikation, die RFID ermöglicht“, erklärt Koitka. Entsprechend veranschaulicht die Sonderfläche die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Funkidentifikation via RFID-Chips: So werden Ausstellern und Fachbesuchern praktikable Lösungsansätze für sämtliche Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette präsentiert – von der Produktion über den Warenausgang am Werk bis hin zum Wareneingang beim Händler.

Bereits seit 2009 ist die RFID-Sonderfläche fester Bestandteil des von Clarion Events Deutschland veranstalteten Businessevents. So stellte abaco beispielsweise auf der ZOW 2012 gemeinsam mit dem Löhner Partnerunternehmen Fast Forward das Tagging-Verfahren „abaTag“ vor: Im Rahmen dieses Verfahrens wird der RFID-Chip im Möbelteil selbst integriert – der Chip ist somit während der gesamten Lebensdauer des Produktes geschützt und kann nicht von außen beschädigt werden. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Anwendungsbereiche bei der Synchronisation von Informationen und Materialfluss entwickelte sich die Übertragungstechnik in den vergangenen Jahren zum Topthema der Industrie.

Die ZOW bietet Ausstellern und Besuchern mit ihrem klaren Fokus auf den Wissens- und Erfahrungsaustausch entlang der gesamten Produktionskette auch im kommenden Jahr einen hohen Mehrwert – vom Design über Produktion und Logistik bis hin zur Präsentation im Shop. Die 21. Ausgabe der internationalen Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau findet vom 9. bis zum 12. Februar 2015 im Messezentrum Bad Salzuflen statt.

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