(openPR) Bei einem Unfall schnell identifiziert zu werden und medizinische Daten parat zu haben, kann Leben retten. Aber was, wen man selbst nicht in der Lage ist, diese Informationen zu geben?
Laufen auf abgelegene Strecken, fernab vom Autoverkehr, mit dem Mounti querfeldein durch den Wald radeln oder als Tourengeher einfach die Ruhe in den Bergen genießen – eine verlockende Vorstellung. Doch nicht jeder wagt solche Abstecher, schon gar nicht allein: „Was, wenn mir etwas passiert?“ Ein ungutes Gefühl.
Beruhigend, wenn man in solchen Situationen ein Identifikationsarmband trägt. Auf einer kleinen Edelstahlplatte kann man alle notwendigen, für manche Menschen sogar lebensrettenden Daten eingravieren lassen. Neben dem Namen und dem Geburtsdatum kann man Allergien, Diabetes oder andere Krankheiten angeben und auf Medikamente hinweisen, die man einnehmen muss. „Wichtig sind natürlich auch Personen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen. Letzteres ist nicht nur wichtig, wenn man zum Beispiel zum KiteSurfen im Ausland unterwegs ist, selbst Radl fahren in der Großstadt oder der alltägliche Schulweg kann ein unsicheres Abenteuer sein“, erzählt Christelle Pernin, die 2011 in Frankreich das Unternehmen Data Vitae gegründet hat.
Die Idee zu den Data Vitae Armbändern kam ihr bei einem längeren Aufenthalt in den USA. „Dort habe ich solche Armbänder zum ersten Mal bei Triathleten gesehen und mir gedacht, dass diese Bänder nicht nur für extreme Sportarten, sondern in vielen Lebenssituationen nützlich sein können.“ Angefangen von Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten über Menschen mit chronischen Krankheiten und natürlich für Eltern: So schön ein Besuch mit Kindern im Einkaufszentrum, im Zoo oder in sonstigen Menschenansammlungen sein kann, so schrecklich ist die Vorstellung, ein Kind im Gemenge zu verlieren.
„Natürlich habe ich dabei auch an meine drei Jungen gedacht. Bei jedem Museumsbesuch hatten wir den Kindern immer einen Zettel mit Namen und Telefonnummer eingesteckt. So ein Armband verliert man nicht so schnell und man kann es auch sichtbar tragen.“
In ihrer Familie nutzt mittlerweile jeder so ein Armband, nicht nur beim Sport: Das Design ist schick, sie sind schön bunt und entsprechend belastbar. Schließlich sind die Armbänder schweiß-, süß- und salzwasserabweisend. Was jemand auf den sechs Zeilen, in denen je 22 Buchstaben zur Verfügung stehen, eingravieren möchte, ist jedem selbst überlassen. „Von der Blutgruppe über eine Liebeserklärung bis zum Lebensmotto ist alles dabei.“
Je nach Zielsetzung hat Data Vitae drei Linien entwickelt: Das Kiddie Armband aus Silikon mit einer leichten Plakette und ohne Verschluss ist auf schmale Kinderhandgelenke ausgerichtet. Das Modell ULTRA ist ebenfalls aus Silikon und mit Verschluss. Die Plakette ist aus mattem, rostfreiem Edelstahl. Beim Modell Daredevil besteht das Armband aus Nylon und Polymer.
Zwar gibt es gerade mit Blick auf medizinische Notfälle mittlerweile digitale Angebote, etwa Notfall-Apps für Smartphones, die auf Diabetiker zugeschnitten sind oder technische Armbänder, die Notfallrufe absetzen können. Christelle Pernin setzt auf die analoge Variante: „Zum Laufen etwa nehme ich mein Handy gar nicht erst mit. Und für Kinder haben die Data Vitae Bänder einfach den Vorteil, dass sie anders als technisches Equipment unverwüstlich sind. Eine Gravur ist immer noch die sicherste Methode unabhängig von Handy, Akku, Übertragungswege, Passwörtern oder sonstigen technischen Stolperfallen.“ Mittlerweile sind ihre älter, fahren im Skiurlaub die Pisten allein herunter: „Für mich ist es gutes Gefühl zu wissen, dass sie die Bänder tragen – nur für den Fall.“









