(openPR) In der Ausstellung GENUG GEWOLLT wird vom 30. Oktober bis 12. Dezember 2014 ein breites künstlerisches Spektrum präsentiert: Die gezeigten Kunstwerke erstrecken sich von konkreten malerischen Gesten über abstrahierte Bildwirklichkeiten, von Fotografien bis zur Installation. Für den künstlerischen Dialog und die Erklärung der gezeigten Kunstwerke wird es neben einer generellen Einführung durch die Kunsthistorikerin Katharina Rost eine Podiumsdiskussion mit den Künstlern und dem Galeristen geben, in der Fragen von den Besuchern gestellt werden können: „Die persönliche, direkte Kunstvermittlung, ist uns sehr wichtig. Wir wollen mit der Ausstellung bewusst auch junge Sammler oder Kunstinteressierte ansprechen, die sich vielleicht zum ersten Mal ein echtes Kunstwerk anschaffen wollen“, erläutert Rauno Gierig den Ansatz der Galerie. Die ausgestellten Künstler Manuel Rumpf, Minyoung Paik, Adrian Wald und Gülbin Ünlü werden bei der Vernissage ebenfalls anwesend sein und mit den Besuchern in den Dialog treten.
Unter dem neuen Label „Gierig nach Kunst“ fördert die Zimmergalerie Gierig ausgewählte Kunststudenten, Absolventen und Meisterschüler deutscher Kunstakademien und gibt ihnen die Möglichkeit, sich einer interessierten Öffentlichkeit und Kunstsammlern zu präsentieren. Im Fokus stehen dabei Künstlerpositionen am Puls der Zeit – junge Malerei, Konzeptkunst, Fotografie und Digital Art. Damit werden aktuelle Fragestellungen und Themen der jungen Generation in den Mittelpunkt gestellt.
Die Auswahl erfolgt durch die langjährige Erfahrung von Gierig Kunstprojekte und einem sehr hohen Anspruch an Können, künstlerische Eigenständigkeit und Aussagekraft, die eine substanzielle Wertentwicklung der gezeigten Künstler für Sammler ermöglichen.
„Mit der Förderung junger Kunst führen wir in zweiter Generation den traditionellen Gedanken von Gierig Kunstprojekte fort“, erläutert Rauno Gierig, der Sohn des renommierten Frankfurter Galeristen Timm Gierig, das Konzept.
Trotz der Vielfalt der künstlerischen Ansätze der Kunsttalente Minyoung Paik, Gülbin Ünlü, Manuel Rumpf und Adrian Wald bilden die Werke einen gemeinsamen Dialog und zugleich ungewollt eine stringente Linie: Die Zeit – ob in Form von Vergänglichkeit, Bewegung oder dem Aufgreifen alter Fotografien. So wie ein jeder selbst für den Faktor Zeit verantwortlich ist, so entscheiden die Künstler persönlich darüber, wie sie den Faktor Zeit in ihren Werken bestimmen und regulieren. Rumpf konserviert in seiner Ölmalerei einen bewegten Moment und fixiert ihn folglich. Wald inszeniert Vanitas-Hologramme und Ünlü transformiert alte Privatfotografien in ihre gegenwärtigen Erinnerungen und Empfindungen um. Bei Paik muss man als Betrachter möglichst schnell sein und intensiv beobachten, um etwas entdecken zu können, wenn sich die Objekte im Wechsel um die eigene Achse drehen.










