(openPR) WEINGARTEN – Im August 2004 sind die ersten Bewohner und Mieter in das Haus Judith eingezogen. Rückblickend auf eine bewegte Zeit feierten sie mit Angehörigen und Freunden das 10-jährige Bestehen. Das Haus Judith in der Unteren Breite in Weingarten ist eine Einrichtung der St. Anna-Hilfe der Stiftung Liebenau.
"Unser Leben sei ein Fest."
Die Musikanten Fred Uhl und Walter Mayr stimmen auf den Gottesdienst mit Pfarrer Benno Ohrnberger ein. Mit geladenen Gästen feiern die Bewohner und Mieter vom Haus Judith das 10-jährige Jubiläum. "Freude liegt in der Luft." Der Heimbeirat hat Künstler zum Fest eingeladen: Singend ziehen die Sänger von "VokalTotal" in das Foyer im Haus Judith ein, begeistern mit einem launigen Ständchen zum runden Geburtstag.
Säulen der Altenhilfe
Das Haus Judith verfügt über 29 stationäre Pflegeplätze und einen Kurzzeitpflegeplatz. Direkt über dem Pflegeheim bietet die St. Anna-Hilfe 17 Heimgebundene Wohnungen für Menschen mit leichtem Hilfebedarf an. "Ich versorge mich selbst", erzählt ein Mieter. Die pflegerische Versorgung leistet die Sozialstation St. Anna Weingarten. "Pflegeheime, Lebensräume für Jung und Alt und ambulante Dienste bilden die drei Säulen der Altenhilfe der Stiftung Liebenau", informiert Gerhard Schiele, Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe.
Teil eines Netzwerks
Das Haus Judith ist in ein lebendiges Netzwerk im Schussental integriert. Pfarrer Ohrnberger: "Die Menschen fühlen sich hier wohl." Die gemeinsame Küche in der Weststadt verbindet das Haus Judith mit dem Haus St. Meinrad. Nachbarn nehmen am Mittagstisch teil. Regelmäßig feiert Pfarrer Benno Ohrnberger und sein Kollege Pfarrer Steffen Erstling einen ökumenischen Gottesdienst im Haus Judith. Die Gemeindemitglieder sind dazu herzlich eingeladen. Heimbeirat Wolfgang Baur würdigt das soziale und familiäre Miteinander. "Die Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeitern leisten hier professionelle Arbeit", bestätigt der Geschäftsführer.
Mit Herzblut und Überzeugung
"Sie arbeiten mit Herzblut und Überzeugung", lobt Oberbürgermeister Markus Ewald die Mitarbeiter für ihre Anstrengungen zum Wohle der Bewohner und Mieter. "Die demografische Entwicklung ist vorhersehbar. Die Betreuung von Pflegebedürftigen und die stationäre Seniorenhilfe wird eine Daueraufgabe bleiben." In den letzten zehn Jahren kamen 227 Personen zur Kurzzeitpflege in das Haus Judith. Um die Familien zu entlasten, die ihre Angehörigen zuhause pflegen, fordert Ewald langfristig eine Ausweitung der Kurzzeitpflegeplätze.
Ein offenes Haus
30 Ehrenamtliche und Gruppen engagieren sich im Haus Judith. "Andere Menschen bereichern uns und machen unser Leben lebenswert", spricht Einrichtungsleiterin Stefanie Wagner den Bewohnern und Mietern aus der Seele. Viele Geburtstage und fünf goldene Hochzeiten haben sie schon gemeinsam gefeiert. Eine diamantene Hochzeit und ein 90. Geburtstag krönt das 10-jährige Jubiläum.
Weitere Infos zur Altenhilfe der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.altenhilfe-liebenau.de












