(openPR) Üblicherweise erhöhen sich zum Winterbeginn die Strompreise in Deutschland. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem die Umlage für Erneuerbare Energien (EEG), die seit ihrer Einführung kontinuierlich gestiegen ist. Allein in 2014 bedeutete das für die Haushalte in Deutschland eine Mehrbelastung von 1,5 Milliarden Euro im Vergleich zu 2013.
Für das kommende Jahr wurde nun von den Übertragungsnetzbetreibern zum ersten Mal eine Senkung der Umlage auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde verkündet. Ob die verminderte Abgabe tatsächlich bei den Endkunden ankommt, bleibt abzuwarten. Dafür müssten die Energieversorger diese Senkung nicht nur bei den aktuellen Tarifen für Neukunden berücksichtigen, sondern auch vollständig an ihre Bestandskunden weitergeben. Der deutsche Steuerzahler könnte dann um rund 100 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden.
Die ExtraEnergie GmbH hat sich dafür entschieden, die Senkung der EEG-Umlage an die entsprechenden Kunden (sowohl Neu- als auch Bestandskunden) komplett weiterzugeben und sie dadurch an der Abgabenminderung direkt teilhaben zu lassen.
„Die Energieversorger in Deutschland haben Preiserhöhungen der Vergangenheit oft mit gestiegenen Steuern und Abgaben erklärt. Folglich müssen gesunkene Steuern und Abgaben auch Preisminderungen bei den Energiekunden zur Konsequenz haben. Es wäre schön, wenn mehr Energieversorger in Deutschland nachziehen und so die Ausgaben für Strom reduziert werden können“, so Samuel Schmidt, Geschäftsführer der ExtraEnergie GmbH.
Das Unternehmen knüpft damit an eine Aktion aus dem vergangenen Jahr an, bei der Kunden, die ab dem 16. Oktober 2013 einen Stromvertrag abgeschlossen hatten, die damalige EEG-Erhöhung geschenkt wurde.
