(openPR) Gemeinsam mit dem Verein für die Geschichte Berlins veranstaltet das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv den
10. Industriekulturabend
am 24.10.2014 um 18 Uhr
im Goldberger-Saal
des Ludwig-Erhard-Hauses.
Der Themenabend richtet seinen Blick auf Berlin als »Zeitungsstadt. Verleger wie Mosse, Scherl und Ullstein, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert eine neue Ära des Zeitungswesens einleiteten, lassen die Kochstraße zu einer Art Berliner »Fleet Street« werden. Das Zeitungsangebot der deutschen Hauptstadt wächst zu einer bemerkenswerten Größe, die bis heute Ihresgleichen sucht. Das Jahr 1933 stellt für die Presse die Zäsur schlechthin dar: Rigoros betreiben die Nationalsozialisten die »Gleichschaltung«. Die Presse wird unterdrückt und gelenkt. Bombardements im Zweiten Weltkrieg zerstören das traditionsreiche Zeitungsviertel an der Friedrichstraße. Die Mauer zerschneidet das Viertel bis zur Wiedervereinigung Deutschlands. Nach und nach finden die Zeitungen und Medien der digitalen Welt an die traditionsreiche Stätte rund um die Kochstraße zurück. Der »historische Presseplatz« wird zu einem »Medienquartier mit Zukunft«. Mit einem Blick in die Zukunft der Zeitung wird der virtuelle Rundgang an der Schwelle ins digitale Zeitalter beendet.
»Berlin als Zeitungsstadt«
Rainer Laabs, Leiter des Unternehmensarchivs der Axel Springer SE stellt in seinem Vortrag die Entwicklung der Zeitungsbranche von den Anfängen bis in die Gegenwart vor.
»Zeitung in Zukunft – Zukunft der Zeitung«
Jörg Hunke, Ressortleiter Panorama/Medien bei der Berliner Zeitung, betrachtet die Branche an der Schwelle ins digitale Zeitalter, verortet sie mit dessen Herausforderungen und versucht in die Zukunft zu blicken.











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