(openPR) - Konzernumsatz wächst im Geschäftsjahr 2005 auf 114 Mio. Euro
- Umsatz im Kerngeschäft Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnologie um rund 6% gesteigert, Umsatz bei Industriebeteiligungen konstant
- Aktienwert steigert sich um 33%
- Eigenkapitalbasis um weitere 10% gesteigert
- Jahresüberschuss hat sich um fast 25% erhöht
- Desinvestment-Strategie abgeschlossen
- Dividende von 0,60 Euro je Aktie geplant
Frankfurt am Main, 30. März 2006 - Die euromicron AG hat trotz einer unveränderten gesamtwirtschaftlichen Situation ein positives Geschäftsjahr 2005 erwirtschaftet. Der euromicron Konzern erzielte einen Umsatz von 114,1 Mio. Euro (Vj. 110,0 Euro). Die Steigerung des Umsatzes wurde ausschließlich im Kerngeschäftsfeld Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnologie erzielt mit 76,1 Mio. Euro (Vj. 71,8 Mio. Euro), das Segment Industriebeteiligungen erreichte mit 38,0 Mio. Euro (Vj. 38,2 Mio. Euro) das Niveau des Vorjahres.
Das Konzern EBIT konnte vor den Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 3 Mio. Euro auf ca. 11,3 Mio. Euro gesteigert werden. Die Restrukturierungsaufwendungen wurden sowohl aus dem operativen Ergebnis wie auch aus dem Gewinn des Beteiligungsverkaufs finanziert. Danach errechnet sich ein Konzern EBIT von 8,3 Mio. Euro. Da für das Geschäftsjahr 2005 aufgrund des geplanten Anteilsverkaufs keine Beschlüsse für Unternehmenskäufe gefasst wurden, hatte der Vorstand im zweiten Quartal entschieden, entsprechende Mittel in die Neuausrichtung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Gesellschaften zu investieren. Betroffen von den Restrukturierungen waren fünf Beteiligungsgesellschaften. "Damit haben wir den jährlichen kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Jahre 2005 bis 2007 vorgezogen und bei einzelnen Unternehmen den laufenden Optimierungsprozess auf eine Periode konzentriert. Die Strukturmaßnahmen, für die ein großer finanzieller Einsatz und personelles Engagement getätigt wurde, sind somit umgesetzt. Wir sehen einer weiteren Ergebnissteigerung im Jahr 2006 entgegen", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Späth.
Der Auftragseingang hat sich im Geschäftsjahr gemäß unseren Erwartungen entwickelt und liegt mit 114,3 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand per 31.12.2005 konnte im Kerngeschäft um rund 2% gesteigert werden. Mit dem Auftragsbestand, der zum überwiegenden Teil für 2006 zur Abarbeitung vorgesehen ist, hat unser Kerngeschäftsfeld Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnologie bereits einen großen Teil des für 2006 geplanten Umsatzes in den Büchern.
Das Ergebnis je Aktie wurde um nahezu 25% auf 1,21 Euro gesteigert. Die euromicron-Aktie startete mit einem Kurs von 13,41 Euro in das Jahr 2005 und schloss bei 17,92 Euro. Dies entspricht einer Kursentwicklung von über 33%. Der Cash Flow je Aktie hat sich mehr als verdreifacht (Vj. 0,28 Euro; 2005: 0,91 Euro). Durch den weiteren Abbau der Netto-Finanzverbindlichkeiten um 5 Mio. Euro konnte die Eigenkapitalquote in der AG auf 87% und im Konzern auf 66% gesteigert werden. "Unser Investmentgrade hat sich weiter gefestigt", so Dr. Späth. Trotz der geringen Aufmerksamkeit, die der Finanzmarkt dem Listing Segment General Standard entgegenbringt, hat sich die euromicron-Aktie deutlich besser als die beiden Auswahlindizes DAX und TecDax entwickelt. Für die Zukunft ist der Wechsel in den Prime Standard vorgesehen.
Mit dem Verkauf der Frako GmbH und mit der Eingliederung der Elabo GmbH in das Kerngeschäft wurden der 2001 begonnene Umbau und die Desinvestitionspolitik im euromicron Konzern abgeschlossen. Dem euromicron Konzern steht ein Volumen an freier eigener Liquidität in Höhe von ca. 20 Mio. Euro wie auch rund 21 Mio. Euro an nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien zur Verfügung. "Dies ist der Beginn einer neuen Ära, wir haben in den letzten beiden Jahren den Grundstein gelegt, um nach dem Aktionärswechsel ab dem Jahre 2006 von internen und externen Wachstumsmöglichkeiten zu profitieren", so Dr. Späth. "Für das Jahr 2006 werden wir unsere Mittel in den Ausbau der Gruppe investieren, um über Zukäufe und organisch kräftig zu wachsen und den Unternehmenswert weiter zu steigern", so der Vorstand.
Mit der neuen Aktionärsstruktur verfügt euromicron über die Voraussetzungen, das Unternehmen auf den Kapitalmärkten als zuverlässige Adresse für Investoren zu etablieren. "Wir sind überzeugt, das Wachstumsziel zu erreichen und gleichzeitig die derzeitige und künftige Ertragsqualität der vorhandenen und neuen Unternehmen zu wahren" so Dr. Späth.
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