(openPR) Mammut, Dodo und Beutelwolf waren einst weit verbreitet, sind heute aber beinahe vergessen und uns nur noch als Fabeltiere bekannt. In „Bestiarium. Zeugnisse ausgestorbener Tierarten“ (Haupt Verlag) porträtiert Luc Semal 69 dieser ausgestorbenen Tierarten mit eindrucksvollen Fotografien und informativen Texten.
Gegliedert nach dem Zeitpunkt des Aussterbens – in Prähistorischer Zeit, während der Kolonialisierung oder in jüngster Vergangenheit – erzählen Kurztexte und Abbildungen von Knochen, Schädeln und Präparaten von den Schicksalen der verschwundenen Arten. Menschen haben sie bis zur Ausrottung gejagt, ihre Lebensräume zerstört und empfindliche Ökosysteme beeinträchtigt. Die ökologische Katastrophe im Victoriasee, ausgelöst durch das Aussetzen von Nilbarschen, ist weithin bekannt, aber was geschah mit dem Elefantenvogel und weshalb ist die Labradorente ausgestorben? Das „Bestiarium“ gibt Antworten auf diese und weitere Fragen, mahnt und weckt zugleich Hoffnung, dass bedrohte Arten wie Kakapo und Sumatrahase gerettet werden können.
Die veröffentlichten Überreste stammen aus dem Naturhistorischen Museum Naturalis in den Niederlanden und wurden im Buch mittels einer Speziallackierung vor dem tiefschwarzen Hintergrund zur Geltung gebracht. Die einzigartige Präsentation der Exponate, das außergewöhnliche Format sowie die ausdrucksstarken Fotografien machen den bibliophilen Prachtband zu einem ganz besonderen Geschenkbuch für historisch Interessierte, Tierfreunde und Naturschützer.
Luc Semal:
Bestiarium. Zeugnisse ausgestorbener Tierarten
Haupt Verlag
168 Seiten, 76 Fotos und 69 Illustrationen, gebunden, 22,6 x 33,5 cm
€ 39,90 (D) / € 41,10 (A) / CHF 49,90
ISBN 978-3-258-07873-1










