(openPR) Auswertung der DAK-Gesundheit: Bayern erneut Spitzenreiter
Essen, 12. September 2014. Die Zahl der schweren
Pilzvergiftungen in Deutschland ist gestiegen. Aus aktuellen Daten der DAK-Gesundheit geht hervor, dass 2013 gut 41 Prozent mehr Fälle im Krankenhaus behandelt werden mussten als im Jahr zuvor.
Die meisten schweren Vergiftungen hat es erneut in Bayern gegeben. Trotz des Spitzenplatzes ging die Zahl der Fälle dort jedoch im Vergleich zu 2012 zurück. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hingegen zogen nach. Von den bundesweit 34 Fällen, die bei der DAK-Gesundheit erfasst wurden, entfielen neun auf Bayern, vier weniger als im Vorjahr. In
Niedersachsen landeten 2013 sechs Pilzsammler im Krankenhaus, vier mehr als 2012. In Nordrhein-Westfalen musste 2013 vier Pilzvergiftung stationär behandelt werden. 2012 gab es dort noch keine Fälle.
Weniger Angst vor Strahlenbelastung „Vor allem in Süddeutschland hatten viele Menschen lange Zeit Angst, dass Pilze radioaktiv belastet sein könnten – eine Nachwirkung der Tschernobyl-Katastrophe“. Doch
diese Sorge verschwinde langsam, mehr Menschen sammeln Pilze. „Ich kann unerfahrenen Sammlern nur raten, sehr vorsichtig zu sein“. Angelesenes Wissen aus Bestimmungsbüchern oder Pilzforen
im Internet reicht nicht aus, um Pilze sicher bestimmen zu können. „Sehr viele Pilze haben giftige Doppelgänger. Wer nach einer Pilzmahlzeit unter Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen leidet, sollte sofort den Notarzt (112) rufen oder sich an den Giftnotruf in
seinem Bundesland wenden. Keinesfalls sollte man in Eigenregie mit Medikamente experimentieren. „Trinken Sie viel Wasser“. „Empfehlenswert ist es, Pilzreste zur Behandlung mitzunehmen.









