(openPR) In Anwesenheit von Sozialsenator Detlef Scheele feiert der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg-Altona am 19. September 2014 die Wiedereröffnung von „Johanna”. Das aufwändig sanierte und modernisierte Wohnhaus bietet 24 jungen Frauen mit psychischen Erkrankungen ein neues Zuhause in stationären Wohngruppen.
Ziel von „Johanna” ist es, die jungen Frauen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben professionell zu begleiten. Sie kommen aus sehr belasteten und krisenhaften Lebenssituationen und haben häufig Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch erfahren. Mit Unterstützung der Sozialpädagoginnen, einem differenzierten Hilfeangebot und durch das Zusammenleben mit anderen Frauen in der Wohngruppe können sie wieder Fuß fassen und eine persönliche und berufliche Perspektive entwickeln.
„Für unser Angebot gibt es einen sehr großen Bedarf. Wir sind deshalb froh, dass wir mit dem Umbau des Wohnhauses nicht nur vier zusätzliche Plätze schaffen konnten, sondern junge Frauen jetzt bereits ab dem Alter von 16 aufnehmen können”, sagt Vorstandsvorsitzende Dr. Josephin von Spiegel.
Das Wohnangebot ist in zwei nebeneinander liegenden denkmalgeschützten Stadtvillen von 1883 untergebracht, die jetzt für 2,6 Mio. EUR denkmalgerecht und energieeffizient modernisiert wurden. Die 24 Wohnplätze verteilen sich auf 7 Einzelapartments mit eigener Küchenzeile und Bad sowie 17 Wohngruppenplätzen, überwiegend mit eigenem Bad, sowie gemeinsamer Küche und gemeinsamen Wohnraum.
Ergänzt wird das Angebot von „Johanna” durch Ambulante Hilfen für Frauen mit einer psychischen Erkrankung, die bereits im eigenen Wohnraum leben. Insbesondere alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern erhalten so eine individuelle Unterstützung.











