(openPR) Bruckhausen, ein Stadteil im Norden von Duisburg, allen Krimifans über den Ermittler Horst Schimanski bekannt, der hier viele Einsätze hatte. Nun soll dieser seit langen stadtpolitisch vernachlässigte Stadtteil zum Teil verschwinden. Ich habe über lange Zeit die Veränderung und den Abriß verfolgt, reihe mich aber nicht in den Kreis derjenigen ein, die um jedes Haus trauern. Denn dafür ist seit langem zu spät und das ist mir auch zu destruktiv. Viel konstruktiver erscheint es mir dagegen sich noch mit dem Vorhandenen zu beschäftigen und da habe ich als Fotograf einige künstlerische Möglichkeiten gefunden.
Im Vorwort heiß es über dieses Buch: "Die in diesem Buch befindlichen Fotografien sind auf diversen Nachtspaziergängen durch den Duisburger Stadtteil Bruckhausen entstanden. Bruckhausen hat seine eigene Geschichte. Vom Arbeiterstadtteil nahe den Hochöfen und Stahlwerken von Thyssen hin zu seit langem vernachlässigtem Wohnungsraum, der im Rahmen einer fragwürdigen Duisburger Stadtentwicklungspolitik nun suksessiv einem Thyssen-Kruppschen Landschaftsbauwerk weichen soll.
Heute ist nachts in den fast leergewohnten Straßenzügen oft nur das Straßenlicht der einzige Begleiter, wenn man von Werks- und Autobahnlärm einmal absieht. Und dieses Licht bricht und beleuchtet die stillen, alten und dem Abriß preisgegebenen Fassaden. Und so wird die in diesen Fotos kaum sichtbare Straßenbeleuchtung zu einer gigantischen Beleuchtungsmaschinerie, die durch die harten Kontraste der Schwarz-Weiss-Fotografie ihren eigenen Raum und ihre eigene Individualität schafft."
Guntram Walter: Bruckhausen
80 Seiten, vierfarbig, 33×28 cm, gebunden, print-on-demand
ISBN 978-3-942974-26-4 (Buch), http://www.blurb.de/books/4678679-bruckhausen
ISBN 978-3-942974-33-2 (eBook), http://store.blurb.de/ebooks/443187-bruckhausen
edition dpe
Bilder aus dem Buch finden sich im Blog unter http://www.gunwalt.de/blog/?p=7511 und werden außerdem im Rahmen der Ausstellung der Freelens (Rheinland) – Fotografen im THE NEW YORKER | HARBOUR CLUB vom 16. – 21.09. 2014 in Köln gezeigt (http://www.openpr.de/news/814201.html).













