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PandaLabs: 15 Millionen neue Schadprogramme im zweiten Quartal 2014

04.09.201418:38 UhrIT, New Media & Software
Bild: PandaLabs: 15 Millionen neue Schadprogramme im zweiten Quartal 2014

(openPR) Die Panda Security Sicherheitslabore (PandaLabs) veröffentlichen viermal im Jahr einen Quartalsbericht, der die aktuellen IT-Bedrohungen, Malwarearten und Methoden des Internetbetrugs zusammenfasst. Die Experten der PandaLabs stellten im zweiten Quartal 2014 fest, dass 15 Millionen neue Schadprogramme entwickelt und im Netz verteilt wurden. Im Durchschnitt sind das ca. 160.000 neue Malware-Exemplare am Tag.




Trojaner verursachten die meisten Infektionen:

Einmal mehr waren Trojaner die Hauptverursacher infizierter PCs (62,80 %). Dabei sank der Anteil der Trojanischen Pferde jedoch im Vergleich zum ersten Quartal um ca. 17 Prozent. Gleichzeitig vermehrte sich eine andere Malware-Art: Potentiell unerwünschte Programme erlebten in den vergangenen Monaten einen erheblichen Anstieg. Die PandaLabs konnten 24,77 Prozent der untersuchten Malware dieser Kategorie zuordnen. Auf Platz drei, vier und fünf folgen Adware/Spyware (7,09 %), Viren (2,68 %) und Würmer (2,66 %).


Potentiell unerwünschte Programme auf dem Vormarsch:

Trojaner dominieren auch weiterhin das Malware-Ranking der neu erscheinenden Schädlinge, aber auch hier ist die Tendenz aufgrund des vermehrten Aufkommens von potentiell unerwünschten Programmen rückläufig. In den vergangenen Monaten wurden viele neue Versionen vom Software-Bundler ins Netz gestreut. Dabei handelt es sich um ein bösartiges Programm, das sich zusammen mit Freeware auf dem System installiert und ohne die Erlaubnis des Benutzers weitere unerwünschte Anwendungen auf Computern installiert.


Smartphones und große Unternehmen weiterhin im Visier von Cyberkriminellen:

Angriffe auf mobile Geräte haben auch im vergangenen Quartal an Dynamik zugenommen. Neben Android- werden zunehmend auch Apple iOS-Systeme zu bevorzugten Zielen von Malware-Programmierern. Zu den beliebtesten Verbreitungsmitteln von Schädlingen, die gezielt Smartphones attackieren, gehörten gefälschte Antiviren-Tools und Ransomware.

Für viele Schlagzeilen sorgten in den Monaten April, Mai und Juni zudem Cyber-Angriffe auf große Unternehmen verschiedener Branchen, wie eBay, Spotify oder Domino Pizza, sowie zahlreiche Internet-Attacken der Syrischen Elektronischen Armee (SEA). Auch eine Sicherheitslücke in der OpenSSL-Bibliothek, genannt Heartbleed, die zur Verschlüsselung der Kommunikation genutzt wird, hat für viel Aufregung gesorgt. Ebenso ein großes Thema war die Beendigung der Windows-XP-Unterstützung von Microsoft.


Infektionen im Ländervergleich:

Die globale Infektionsrate lag im zweiten Quartal 2014 bei 36,87 %. Ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal, der auch aufgrund der massiven Verbreitung von potentiell unerwünschten Programmen zustande kommt. Die meisten Infektionen wurden mit einer Quote von 51,05 % in China registriert, gefolgt von Peru (44,34 %) und der Türkei (44,12 %). Betrachtet man die komplette Top Ten, wird ersichtlich, dass sich die Länder mit den höchsten Infektionsraten in Asien und Lateinamerika befinden – abgesehen von Spanien, das mit einer Infektionsrate von 37,67 % über dem weltweiten Durchschnitt liegt.

Anders sieht es in der Top Ten der Länder mit den wenigsten Infektionen aus. Dort führt Schweden mit einer Infektionsrate von 22,13 Prozent an. Platz zwei belegt Norwegen mit 22,26 % und Deutschland erreicht den dritten Platz mit 22,88 Prozent. Das einzige nicht-europäische Land in dieser Statistik ist Japan mit 24,21 Prozent.

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