(openPR) Was sich hinter „Ice Bucket Challenge“ verbirgt hat sich herumgesprochen. Für den Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley war es dagegen völlig neu, dass in der Vergangenheit laut Stern-Bericht nur 28 % der Einnahmen das Spendenziel, die Unterstützung der Forschung gegen die bisher unheilbare Nervenkrankheit ALS, erreicht haben.
Die 100 Millionen-Dollar-Marke wurde bei dieser Spendenaktion jetzt schon überschritten, die auf die Selbstdarstellungskräfte der Menschen und ihre Tendenz zur Eitelkeit aufbaut. „Ist alles überhaupt nicht schlimm, wenn es der guten Sache dient.“ sagt Kley. „Viele spenden, weil sie glauben, dass 100% ihrer Spende auch am Ziel ankommen. Wie man sieht, muss man dafür einen speziellen Druck erzeugen.“
Diesen Druck will Rudolf Kley mit der Verbreitung seiner Kunstfigur „Mr.Money Postulation“ aufbauen. Diese Figur kann auf Facebook geteilt werden oder von seiner Homepage www.deapo.de heruntergeladen werden.
Der Apotheker will erreichen, dass das über die „Ice Bucket Challenge“ eingenommen Geld zu 100% in der ALS-Forschung landet. Dafür soll es von den Empfängern eine Garantie geben und eine Kontrollmöglichkeit für die Spender. Andernfalls sollten die Spender ihr Geld zurückfordern können. Wegen Irrtum!
Rudolf Kley glaubt fest daran, dass auf diesem Weg nicht nur erreicht wird, dass von den bisherigen Einnahmen ein Vielfaches mehr in der Forschung landet sondern auch das Vertrauen in das ganze Unternehmen gestärkt wird und sich die Aktion nicht totläuft.
Aufgrund seiner wissenschaftlichen Ausbildung weiß Rudolf Kley, dass man Ergebnisse in diesem Bereich auch mit unermesslich viel Geld nicht erzwingen kann sondern manchmal einfach auf den Zufall angewiesen ist. „Um so wichtiger ist aber eine Kontrolle des Geldflusses, damit dieser Fluss nicht irgendwo klammheimlich in der Erde versickert, weil er angeblich dem natürlichen Flusslauf folgt!“
Rudolf Kley
Bahnhofstr. 134
47137 Duisburg
Tel 0203/442999
Über das Unternehmen
Rudolf Kley ist ein bekannter Duisburger Künstler. Der Maler und Aktionskünstler konnte sich seine künstlerische Unabhängigkeit durch die Ausübung des Apothekerberufes bewahren. Er wohnt und arbeitet im Ortsteil Meiderich. Dort hat er in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Kultur seines Stadtteils durch die Gründung einer Galerie, der Kulturwerkstatt Meiderich und des Meidericher Kunstmarktes gefördert, der immer noch alljährlich stattfindet. Die Künstler kommen ausDeutschland und den angrenzenden Ländern.
Seit 1980 stellt Rudolf Kley seine Malerei aus und ergänzt sie durch seine Aktionen. Bei seinen Aktionen dreht es sich um Kunstbegriffe, Qualitätsmaßstabe für Kunst und den Charakter der Preise im Kunsthandel. 1981 macht er mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ bundesweit Furore. Die Aktion ist als „Parallelhappening“ zu Wolf Vostells Fluxus Zug angelegt, den Rudolf Kley mit seiner Aktion an verschiedenen Haltepunkten begleitet und dabei Vostell kennen lernt. Einem anderen Künstler, Josef Beuys, wirft Kley in einer öffentlichen Diskussion vor, Missverständnisse und Verstörung beim weniger interessierten Publikum dadurch zu erzeugen, dass er seinem erweiterten Kunstbegriff keinen Eigennamen gegeben hat. Beuys fordert ihn am Ende auf: „Mach DU es!“ 1982 ist der Duisburger mit seinen Werken erstmalig über die Galerie Scholten auf der Art13 in Basel vertreten.
1982/83 malt Rudolf Kley die längste abstrakte Bildfolge und wird 1985 in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. Die 1100 Einzelbilder werden für die ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ angeboten und teilweise verkauft, aber erst 1985 nach der Ausstellung aller Bilder in Essen ausgeliefert. Dort wurden sie zugunsten einer Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände verkauft. Bereits in der ersten Stunde nach der Eröffnung waren 100 Bilder verkauft. Auf diese Weise gelangten seine Bilder in private und öffentliche Kunstsammlungen. Bei seiner Aktion wurde Rudolf Kley durch viele Prominente unterstützt. So kauften z.B. Johannes Rau, Götz George, Josef Krings Bilder und Hans Dietrich Genscher und Jürgen Möllemann malten unter seiner Anleitung. Für Rudolf Kley ist sein Guinnessrekord-Werk ein Plädoyer für die Freiheit seiner Malerei. Dem Betrachter will er Entwicklung seiner Malerei auf 1100 Metern nahebringen. Er fordert ihn ausdrücklich auf, es ihm gleich zu tun und selbst zum Pinsel zu greifen.
Die Republik schmunzelt, als Rudolf Kley Hunde zu hundesteuerfreien Kunstwerken erklärt. Seit 1986, seit seinem 40. Geburtstag, führt der Maler die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst ein und will den Geist von van Gogh aus einem Luftpumpenfeld aufsteigen lassen. Dieses Projekt zieht sich bis heute hin. Viele andere Aktivitäten und Aktionen bleiben aus Platzgründen unerwähnt. „Einer von 33 333!“ ist die ganz aktuelle Aktion, mit der Rudolf Kley den MSV Duisburg unterstützt.