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Feuershow trifft auf Stabmanipulation in der indischen Kampfkunst

28.08.201411:12 UhrKunst & Kultur
Bild: Feuershow trifft auf Stabmanipulation in der indischen Kampfkunst
Stabmanipulation mit Feuer
Stabmanipulation mit Feuer

(openPR) Mit zwei Reisen nach Indien erweiterte mosaique nicht nur das Können in der Stabjonglage, sondern traf auch auf eine der Wurzeln.
In den Jahren 2006/2007 reisten Johannes Bruhn und Jennie Zimmermann nach Indien um unter anderem eine der Wurzeln der Kunst der Stabjonglage und -Manipulation – Kalari Payattu kennen zu lernen und das eigene Repertoire zu erweitern. Dabei trafen sie nicht nur auf diese südindische Kampfkunst selbst, sondern auch auf einen Lehrer, der aus seiner Familientradition heraus in Nord-Indien die Kunst des Stabmanipulierens an seine Schüler weitergab. Mit ihm hatten sie 6 Wochen lang die Möglichkeit zu lernen und aufzutreten.



Geplant war nach Südindien zu reisen, genauer gesagt nach Trivandrum, um dort einen der Meister des Kalaripayatt zu treffen und bei ihm zu lernen. Doch wie so manches mal kam es anders: Der Lehrer fuhr wenige Tage später auf eine Tournee durch Kerala und Goa. Das Warten auf möglichen Unterricht schien dann doch zu lange,die beiden Reisenden ihren Plan und machten Station in einem Yoga-Ashram. Dort hatten sie neben dem Training des Körpers und Geistes erstmalig die Gelegenheit, einer Kalari Payatt Präsentation beizuwohnen. Die Beweglichkeit, Energie, Wendigkeit und Sprungkraft jeder Person waren beeindruckend. Es kamen verschiedene Waffen und dann endlich auch die Stäbe zum Einsatz. Vor allem ging es um schnelle Schlagsequenzen und deren Gegenwehr, weniger um Scvhwünge und Drehungen, so wie es in der Jonglage bekannt ist. Diese Entdeckung war interessant.
Der Empfehlung einer befreundeten Künstlerin folgend stießen die beiden Reisenden im Norden Indiens, in Varanasi auf Krishna Murrari, einen Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Tradition seiner Familie weiterzuführen. Anzutreffen war er jeden Morgen um sieben Uhr in einem Park, wo er für zwei Stunden all jenen, die zufällig vorbeikamen, denen, die gelegentlich kamen und seinen regelmäßigen Schülern und Schülerinnen Schritt für Schritt die Basis und dann immer ausgefallenere Techniken einen Stab zu drehen beibrachte.
Er selbst hatte sich von der Kampfkunst verabschiedet und lehrte nun, was er von seinem Großvater gelernt hatte. Er war offen ,Neues zu lernen und Stabmanipulation mit Partnerakrobatik zu verbinden stieß bei ihm auf großes Interesse und Experimentierfreudigkeit. Auch bei den gemeinsam gespielten Shows waren die Zuschauer von dieser Kombination verschiedener Disziplinen sehr angetan. Die Reisenden von mosaique dagegen erhielten Einblicke in die indische Kultur entfernt von touristischen Orten.
Über die sechs Wochen hinweg entwickelte sich so ein freundschaftliches Verhältnis, ein Geben und Nehmen, was für alle eine Bereicherung darstellte. Ein großer Gewinn war eine gemeinsame Sprache, die detailliert einzelene Bewegungen beschrieb und damit ein gemeinsames Entwickeln von Abläufen und choreographien wesentlich erleichterte. So heisst „Sadi“ die einfache Drehung des Stabes vor und hinter dem Körper (englische Entsprechnung „twobeat“ ), Kamamori heisst threebeat, was allerdings immernoch mehr Varianten offenläßt.

Ziemlich genau sieben Jahre später, im Januar 2014 reiste Johannes Bruhn erneut in die für Hindus sehr heilige Stadt Varanasi. Mit Freude stellte er fest, dass Murrari sein Haus um zwei Stockwerke aufgestockt hatte. Eine neue Trainingsetage war entstanden und es konnte konzentierter ohne die neugierigen Blicke zahlreicher Passanten gearbeitet werden. Gerade waren die Proben für eine Show in Delhi im Gange, und es bot sich für Johannes Bruhn an bei dem akrobatischen Teil, den drei indische junge Männer spielten, Regie zu führen. Er arbeitete akrobatische Figuren, die mit dem Feuerspiel verbindbar sind, heraus und bettete sie in einen Spielfluss ein. Es entstand eine ungefähr drei Minuten lange Sequenz, welche die Verehrung des Feuers zum Thema hatte.
Zurück in Deutschland konnten die neuem Erahrungen auf wunderbare Weise in die Arbeit und das Spiel mit dem Feuer einfließen.
Auch hier wurde gerade an einer Show gearbeitet, die das Thema Reisen als Inhalt hat – diesmal im Stil der 30er Jahre in der Feuershow „Voyage d´Ardeur.

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