(openPR) Düsseldorf, 19. August 2014 - Frost & Sullivan hat den chinesischen Telekommunikationsanbieter ZTE in Afrika mit dem „2013 Frost & Sullivan Award for Technology Leadership“ für umweltfreundliche Stromversorgungslösungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ausgezeichnet.
„ZTE hat sich zu einem führenden Anbieter grüner ICT-Lösungen für den Telekommunikationsmarkt entwickelt“, erklärt Naila Govan-Vassen, Industry Analyst bei Frost & Sullivan. „ZTE’s auf Solartechnologie basierende Stromversorgungslösungen adressieren einige der essenziellen Anforderungen an die Energieversorgung der Zukunftund werden bereits weltweit eingesetzt.“
Die Stromversorgungslösungen von ZTE bestehen in umweltfreundlichen, unterbrechungsfreien Stromversorgungs- und Energiespartechnologien. Sie nehmen sich zentraler Probleme in der Stromversorgung und der Umweltverschmutzung auf dem afrikanischen Kontinent an. Die umweltfreundlichen Energielösungen von ZTE umfassen nicht nur Solarstrom, sie beinhalten auch Hybridlösungen für den Parallelbetrieb von Batterie und Dieselgeneratoren (DG), von Solarstrom und Dieselgeneratoren sowie von Wind-, Solar- und DG-erzeugtem Strom. Sie umfassen zudem solarbetriebene Videoüberwachung, Pumpen, Straßenbeleuchtung und Stromversorgungslösungen für Privathaushalte auf Solarenergiebasis. Darüber hinaus liefert ZTE „On-Grid“-Photovoltaik-Anlagen und Lösungen für den Niedervolt-Bereich. Alle diese Technologien befinden sich bereits in zahlreichen Ländern Afrikas, aber auch des Mittleren Ostens, Asiens und Südamerikas im Einsatz.
Bislang dominierten in Afrika Dieselgeneratoren, um den Strombedarf in unterversorgten Gebieten zu decken. Dieselgeneratoren sind jedoch teuer in Betrieb und Wartung, schädlich für die Umwelt und können zudem den enormen Energiebedarf des Kontinents nicht decken. Folglich tendieren Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) zunehmend zu nachhaltigen Energieversorgungslösungen. Auf Basis seiner zehnjährigen Erfahrung in der Implementierung erneuerbarer Stromerzeugungstechnologien im ICT-Bereich hat ZTE bereits in mehr als 20 Ländern in Afrika Videoüberwachungssysteme auf Solarbasis, Solarpumpen, solare Straßenbeleuchtung und Stromversorgung für Privathaushalte geliefert, die die Abhängigkeit unterversorgter Gebiete von Dieselgeneratoren reduziert haben. Ländliche und von Ballungsräumen entfernte Gebiete ohne stabile Stromversorgung haben ihre Stromversorgung optimieren können und Kosten eingespart.
„Der ganz reelle Wert der ZTE-Lösungen liegt für Kunden in den Einsparungen an Betriebskosten (OPEX) und Investitionen (CAPEX) sowie in der Konstanz der Stromversorgung, die in höherer Netzqualität und größerer Wettbewerbsfähigkeit resultiert“, erklärt Govan-Vassen.
Beispielhafte Senkung von CAPEX, OPEX und Treibhausgas-Emissionen
Die hybride Solar-DG-Stromversorgungslösung von ZTE ermöglichte Bharti Airtel, einem multinational operierenden indischen Anbieter von Telekommunikationsservices, den Einsatz von Dieselgeneratoren durch die parallele Nutzung von Solarenergie um mehr als 80 Prozent zu redutieren und zugleich seine Investitionen zu optimieren. Die Einsparungen an Diesel-Treibstoff belaufen sich bei Bharti Airtel auf 81,3 Prozent.
Die hybride Batterie-DG-Stromlösung von ZTE senkte im Einsatz bei dem afrikanischen Mobilfunkanbieter MTN Nigeria die Treibstoffkosten um 30 bis 50 Prozent und die Wartungskosten um 50 bis 70 Prozent. Die Implementierung reduzierte die Betriebskosten jährlich um rund 13.000 US-Dollar. Die Einsparungen an Total Cost of Ownership (TCO) beliefen sich innerhalb von fünf Jahren auf 43.000 US-Dollar.
ZTE versorgte zudem Ethio Telecom (ET), den äthiopischen Anbieter integrierter Telekommunikationslösungen, mit Solarstromlösungen, nachdem dieser unter Stromversorgungs- und Wartungsproblemen litt. Landesweit wurden rund 800 Standorte mit einer Kapazität von mehr als sechs Megawatt in Betrieb genommen. Dadurch konnte die Reichweite des Netzes ausgedehnt werden und die Kundenbasis wuchs in weniger als zwei Jahren von 1,2 auf 4,3 Millionen Teilnehmer.
Frost & Sullivan „Best Practices Awards“
Frost & Sullivan verleiht diese Auszeichnung jährlich an ein Unternehmen, das innerhalb der jeweiligen Branche mit marktführender Technologie herausragt. Berücksichtigt werden alle Produkt- oder Service-Phasen, angefangen bei der Entwicklung über die Implementierung und die Inbetriebnahme bis hin zum ausgereiften Einsatz.
Die Best Practices Awards von Frost & Sullivan zeichnen Unternehmen in einer Vielzahl regionaler und globaler Märkte für außerordentliche Ergebnisse und Leistungen als Marktführer bei technologischen Innovationen, im Kundenservice und in der strategischen Produktentwicklung aus. Zur Ermittlung der Best Practices innerhalb einer Branche vergleichen Branchenanalysten die Marktteilnehmer und bewerten ihre Leistungen durch gründliche Befragungen, Analysen und Sekundärforschung.









