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Der Herztod auf dem Green ist vermeidbar

13.08.201411:10 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Der Herztod auf dem Green ist vermeidbar
Ländervergleich zeigt: Die Ausstattung mit Defibrillatoren auf deutschen Golfplätzen nicht optimal.
Ländervergleich zeigt: Die Ausstattung mit Defibrillatoren auf deutschen Golfplätzen nicht optimal.

(openPR) Golfplätze nur eingeschränkt herzsicher - an vielen Orten gibt es noch erheblichen Nachholbedarf

Vor fünf Monate begann der Verein definetz e.V. damit, Deutschlands Golfplätze auf ihre Ausstattung mit Defibrillatoren zu untersuchen. Nun liegen die Ergebnisse der Arbeit vor. Wie Vorsitzender Friedrich Nölle schon zu Beginn des Jahres analysiert hatte: "An vielen Stellen in der Republik nähern wir uns dem ,Hole in one', es gibt aber, und das nun mit Zahlen belegbar, auch Nachholbedarf! Den müssen wir gemeinsam mit den Ausübenden dieses schönen Sportes beseitigen!"

Wenn reine Zahlen sprechen, dann ist NRW mit 106 Plätzen mit Defibrillator-Ausstattung von insgesamt 160 Spitzenreiter. Übertroffen allerdings prozentual von Hamburg, das auf seinen Golfanlagen (22 an der Zahl) auf 77 Prozent Defi-Deckungsgrad kommt. Schlecht bestückt sind Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen; miserabel dran ist Sachsen-Anhalt, wo keiner der abgefragten Plätze die Defi-Reife erreicht.

Aber auch die gern so vorbildlichen Bayern kommen auf ihren 177 Anlagen gerade mal auf 55 Prozent Deckungsgrad, was sie in dieser Hinsicht ins Mittelmaß bringt. "Doch wir wollen hier nicht den Ländervergleich auf die Spitze treiben, denn es geht hier quasi um eine gesellschaftliche Übereinkunft", sagt Friedrich Nölle. "Wir gehen davon aus, dass jede und jeder mit uns ein Ziel hat, nämlich überall auf 100 Prozent zu gelangen, weil es hier um die Rettung von Menschenleben geht!"

267 der befragten 740 Plätze verfügen über keinen Defibrillator. 62 Betreiber geben an, in Kürze da im positiven Sinne aufzurüsten, 66 haben das nicht vor. "Dabei ist gerade auf Golfplätzen erstens eine erheblich Zahl von gefährdeten Menschen beinahe täglich unterwegs, sind die Zugänglichkeit und Weitläufigkeit der Anlagen auf mobile Defibrillatoren geradezu angewiesen", erinnert Friedrich Nölle. Nicht von ungefähr fand vor einem Jahr der "Testlauf" des Drohnen-Defis (Defikopter) auf einem Golfplatz statt. Das innovative Gerät, das in Zusammenarbeit von Verein und der Firma Height Tech entstand, erregte damals weltweites Interesse.

Friedrich Nölle stellt zum wiederholten Male klar: „Tatsächlich kann im Falle des Plötzlichen Herztodes nur Herz-Lungen-Wiederbelebung und der schnelle Einsatz eines Defibrillators Rettung bringen, aber dafür stehen nur wenige Minuten zur Verfügung.“

Rudi Bernhardt

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