(openPR) Nach neuesten Meldungen breitet sich die Afrikanische Schweinepest weiter aus. In Polen wurden weitere 2 Fälle bei Wildschweinen bekannt (11.07.2014) – weiter westlich als vorher, jedoch immer noch in den Restriktionsgebieten an der Grenze zu Weißrussland. Somit sind bereits 8 Tiere an der Afrikanischen Schweinepest verendet. In Litauen gab es die ersten Fälle bei Hausschweinen.
Problematisch ist die Situation in Weißrussland, wo viele kleine Schweinehaltungen in Hinterhöfen betrieben werden. Diese sind kaum zu kontrollieren.
Laut einer Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Tierseuche nach Deutschland eingeschleppt wird.
Die natürliche Ausbreitung durch Wildschweine würde einen großen zeitlichen Spielraum für Vorbereitungen zulassen. Heute verbreiten sich Seuchen jedoch mit der Geschwindigkeit eines Autos oder eines Flugzeuges. Fernfahrer, Erntehelfer oder Touristen die Lebensmittel mit sich führen und diese eventuell im Freien, auf Raststätten oder Feldern entsorgen, tragen wesentlich dazu bei, dass sich das Risiko einer Einschleppung der Tierseuche erhöht.
In Zusammenarbeit mit dem Bauerverband wurden bereits Merkblätter in polnischer und rumänischer Sprache erstellt und an den Kontenpunkten, Autobahnraststätten sowie bei Spargel- und Erdbeererzeuger an die Erntehelfer verteilt.
Für Betriebsinhaber ist es jetzt besonders wichtig, sich mit den Leistungen der Tierseuchenkasse und den privaten Ertragsausfallversicherungen zu beschäftigen.
Informationen zu den einzelnen Deckungskonzepten der Tierseuchenversicherung oder Ertragsausfallversicherung oder der sogenannten Ertragsschadenversicherung bietet die Generalagentur der Uelzener Versicherung ´Tier und Halter GmbH´ auf ihrer speziell erstellten Homepage www.tierseuchenversicherung.info
Informationen können auch unter der Telefonnummer 02801-9884430 angefordert werden.










