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Ungarische Staatsoper macht Neuanfang – Spielzeit 2014/2015

30.07.201418:33 UhrKunst & Kultur

(openPR) Budapest, 30.07.2014 [Opernreiseführer]. 130 Jahre nach der Eröffnung der ungarischen Staatsoper stellt das Weltkulturerbe-Opernhaus in der Spielzeit 2014/2015 die Weichen für einen künstlerischen Neuanfang. Mit unglaublichen 25 Opernpremieren wird in diesem Zuge ein Drittel des bisherigen Repertoires ausgetauscht. Neben beliebten Opern-Klassikern stehen mit Dohnányis Der Tenor, oder Goldmarks Die Königin von Saba einige Überraschungen auf dem Spielplan. Zusatzveranstaltungen wie die „Frenchlatenight“ oder das „Faust225 Festival“ runden das vielfältige Programm ab.



Seit 2010 steht das ungarische Opernhaus in Budapest – das Magyar Állami Operaház – unter der Riege eines neuen Managements. Viel hat sich in dieser Zeit getan. So konnten durch organisatorische Umstrukturierungen, den Ausbau der Infrastruktur und nicht zuletzt durch herausragende künstlerische Arbeit die Besucherzahlen in den letzten Jahren verdoppelt werden. Jetzt, 130 Jahre nach Eröffnung, ist es in Budapest nicht nur an der Zeit, den prachtvollen Neorenaissance-Bau in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, sondern auch dem Repertoire eine Kur zu verpassen – mit 25 Opernpremieren!

Haydns L'isola disabitata, Mozarts Così fan tutte, Bizets Carmen und Wagners Rheingold – Das ist nur eine kleine Auswahl des üppigen „Premieren-Spielplans“, mit dem die ungarische Staatsoper in der kommenden Saison aufwartet. Den Auftakt macht am 6. September 2014 Donizettis Einakter Il campanello – eine Produktion in Zusammenarbeit mit der University of Theatre and Film Arts Budapest, bevor mit den Wiederaufnahmen von L'elisir d'amore, Don Pasquale und Lucia di Lammermoor schließlich das ganze Gefühls-Spektrum des großen Meisters zu erleben ist. Auch zwei andere italienische Giganten der Opern-Spielpläne sind in der Spielzeit 2014/2015 in Budapest gleich mehrfach vertreten: Verdi mit drei Neu-Produktionen von Nabucco, Aida und Il trovatore und Rossini mit Tosca, Madama Butterfly und La Bohème.

Doch neben den großen Kassenschlagern wartet die ungarische Staatsoper in der neuen Saison vor allem mit einem auf: der Lust auf Neues! Allen voran auf der Liste der Überraschungen stehen Karl Goldmarks Die Königin von Saba sowie Ernst von Dohnányis Oper Der Tenor (ab 14. September), die die Geschichte eines Vokal-Quartetts aus der Provinz erzählt, dessen Tenor kurz vor einem wichtigen Gesangs-Wettbewerb unerwartet stirbt. Die Suche nach einem neuen Sänger gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Eine amüsante Geschichte, eine hinreißende Musik und eine Hommage an einen der größten ungarischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Eine weitere Hommage zollt die ungarische Staatsoper Goethes Faust, dessen Fragment vor 225 Jahren erschien und das unzählige Komponisten zu großen Opern inspirierte. Im Rahmen des „Faust225 Festivals“ sind im Mai 2015 fünf dieser Werke zu erleben: Gounods Faust (17. Mai), Stravinskys The Rake’s Progress (ab 16. Mai), Busonis Doktor Faust (22. Mai), Webers Der Freischütz (27. Mai) sowie die ungarische Premiere von Arrigo Boitos Mefistofele (28. Mai). Zahlreiche weitere Zusatzveranstaltungen wie der „Faust Ball“, die „Frenchlatenight“ und die „Night of Stars“ runden das vielfältige Programm ab.

Tobias Lind, Redaktion Opernreiseführer


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Tobias Lind
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