(openPR) Beraterverband will Qualität von Berufsberatung signalisieren. Wer das Logo des dvb verwendet, muss gut und neutral beraten.
„Immer mehr Menschen suchen eine gute Beratung für Bildung und Beruf, und immer mehr Berater engagieren sich im dvb.“ Das sagt Birgit Lohmann, die Vorsitzende des Deutschen Verbands für Bildungs- und Berufsberatung. Der dvb ist der deutsche Fachverband für berufliche Beratung, in dem sich seit mehr als fünfzig Jahren engagierte Beraterinnen und Berater für qualitativ hochwertige Beratung engagieren.
Welchen Bildungsweg soll ich wählen? Was tut sich bei den Berufen und am Arbeitsmarkt? Immer mehr Menschen stellen sich mehr als einmal in ihrem Leben solche Fragen und stehen vor wichtigen beruflichen Entscheidungen. „Und weil es immer mehr unterschiedliche Wege und Angebote gibt, brauchen diese Menschen eine gute und eine neutrale Beratung“, so Lohmann. Weil der Begriff „Beratung“ mitunter auch als Mogelpackung benutzt werde, sei es wichtig, dass sie erkennen können, wer wirklich nur ihre Interessen im Sinn hat bei der Beratung.
„Inzwischen wissen die meisten Menschen, dass der Begriff Beratung – zum Beispiel bei Banken – häufig für Verkaufsgespräche missbraucht wird. Da geht es dann weniger um die Interessen der Ratsuchenden und mehr um die Interessen der Bank.“ Jetzt, da Nachwuchs knapp wird und auch bei den älteren Jahrgängen erfahrene Fachkräfte fehlen, kommen auch bei der Bildungs- und Berufsberatung starke Interessen ins Spiel. So könne Berufsberatung angeboten werden, aber Nachwuchsgewinnung für bestimmte Berufe, bestimmte Branchen oder einzelne Unternehmen dahinterstehen. Und da geht es dann gerade nicht darum, alle Alternativen zu besprechen, sondern nur um die Ang bote der Geldgeber.
Weil aber der Bedarf an Bildungs- und Berufsberatung wächst, gibt es immer mehr freiberuflich arbeitende Beraterinnen und Berater. Und die Engagiertesten organisieren sich häufig im dvb. „Früher waren fast all unsere Mitglieder bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt, inzwischen haben wir schon rund zwanzig Prozent Freiberufler in unseren Reihen“, erklärt Lohmann und kann die Freude darüber nicht verbergen, dass ihr Verband nicht wie andere an Mitgliederschwund leidet.
Gerade selbstständige Beraterinnen und Berater wollen ihren Ratsuchenden aber auch signalisieren, dass sie für Beratungsqualität stehen und möchten deshalb gerne auch mit dem dvb-Logo für sich werben. Die reine Mitgliedschaft reicht dafür aber nicht aus. Wer das Logo verwenden möchte, muss in einer eigenen Erklärung versichern, dass er die seit langem bewährten Qualitätsstandards des dvb einhält und dass er nicht im wirtschaftlichen Unteresse Dritter tätig wird. "Uns geht es um die Ratsuchenden und ihre Ziele, um niemanden sonst!“, so Lohmann.












