(openPR) Ein Technik- oder ein Serverraum muss im Rahmen des Environmental Monitorings physikalisch abgesichert werden. Zu groß ist die Gefahr, dass kritische Umgebungsfaktoren zu Betriebsstörungen und teuren Ausfallzeiten führen.
So sollten neben Temperatur- und Feuchtefühlern, auch geeignete Wassersensoren an wichtigen Stellen im Serverraum / RZ installiert sein. Mögliche Ursachen für den Austritt von Wasser oder Feuchtigkeit im Serverraum gibt es viele. So kann eine defekte Kondesatpumpe des Klimageräts (Kondens-) Wasser freisetzen. Oftmals fließt das Wasser in den Doppelboden, so dass die Wasserleckage zunächst unbemerkt bleibt.
Weitere Ursachen für den Wasseraustritt können undichte Leitungen und Ventile von Wasserrohren z.B. für den assergekühlten Serverschrank sein. An Kühlschläuchen kann sich auch sog. Schwitzwasser bilden und zur Bildung von Wasserpfützen führen. Auch defekte Sprinkler-Anlagen können Wasser freisetzen.
Des weiteren sollte kontrolliert werden, ob sich Wasserleitungen / Rohrleitungen in unmittelbarer Nähe des Serverraums befinden. Hier sollten Baupläne darüber Auskunft geben, ob sich z.B. in der Decke oder Wand vom Serverraum Wasserleitungen befinden. Prüfen Sie bitte auch, ob sich über den RZ oder Serverraum Toiletten oder Teeküchen befinden. Aus diesen Räumen kann ebenfalls Wasser freigesetzt werden.
Vielfach befindet sich der Serverraum im Kellergeschoss neben der Heizungsanlage. Läuft Wasser aus dem Heizkessel aus, kann auch der Serverraum geflutet werden. Gleiches gilt für die Abwassertechnik. Vorhandene Pumpenschächte sollte ebenfalls durch Wassermelder geschützt werden. In regelmäßigen Abständen sollten auch die Außenwände des Serverraums inspiziert werden. Gerade bei älteren Gebäuden kann Wasser / Feuchte durch die Außenwand in den Serverraum dringen. Auch kann bei feuchten Wänden die Bildung von gesundheitsgefährdendem Schwarzschimmel im Technik-/ Serverraum begünstigt werden.
Lösungen für die Früherkennung von Wasser und Feuchtigkeit
Eine Wasser-Leckage im Technik- und Serverraum muss frühestmöglich erkannt und den zuständigen Mitarbeitern von der Haus- und Gebäudetechnik gemeldet werden. Auch die Administratoren und IT-Verantwortlichen müssen bei Eintritt von Wasserschaden / Havarie rechtzeitig informiert werden. Zu groß ist die Gefahr, dass durch Ausfall wichtiger Server die Mitarbeiter von Unternehmen / Behörden nicht mehr arbeiten können.
Mit den Überwachungssystemen des Herstellers Zertico können Sie wichtige Infrastrukturen zuverlässig absichern. Die netzwerkbasierten Zertico Mess- und Alarmsysteme arbeiten Stand-Alone und können mit einer Vielzahl unterschiedlicher Sensoren ausgestattet werden. Für die Erkennung von Wasser / Feuchtigkeit in missionskritischen IT Infrastrukturen, bietet Zertico Wassersensoren und auch Wassermeldeketten an. Diese Leckagedetektoren erkennen auch destilliertes Wasser. So können Sie neuralgischen Stellen im Serverraum / Rechenzentrum mit geeigneten Wassersensoren ausstatten. Die Sensoren sind leicht installierbar und werden per Plug and Play an die Zertico IP-Alarmserver angeschlossen. Im Webinterface legen Sie fest, ob Sie z.B. bei Flutung des Serverraums per E-Mail Alarm oder SMS Alarm (GSM Modem erforderlich) informiert werden wollen. Per Relaisschaltung kann der „Wasseralarm“ auch an die Haus- und Gebäudetechnik signalisiert werden. Sofern Sie ein SNMP-kompatibles Gebäude- oder IT- Managementsystem im Einsatz haben, kann der eintretende Wasserschaden auch per SNMP-Trap signalisiert werden.
Für weitere Informationen rund um das Thema Infrastruktur Überwachung und Früherkennung von Wasser(-leckage) besuchen Sie bitte die Webseite http://www.zertico.de/












