(openPR) Düsseldorf, 7. Juli 2014 - Der chinesische Telekommunikationsanbieter ZTE hat ein erstes vorläufiges Konzept für 5G vorgestellt.
Anlässlich des LTE World Summit 2014 in Amsterdam präsentierte ZTE ein Konzept, nach dem Anwender unter bestimmten Bedingungen bereits auf ihren 4G-Endgeräten in den Genuss einiger neuer Möglichkeiten von 5G-Technologien kommen können, ohne dass Änderungen an den Funkschnittstellen-Standards vorgenommen werden müssen.
„Mit der Inbetriebnahme von 5G, die für 2020 geplant ist, macht man sich in der Branche Gedanken darüber, auf welche Technologien man in den kommenden sechs Jahren setzen soll“, erläutert Dr. Xiang Jiying, CTO Wireless Products von ZTE. „Für ZTE besteht die Antwort darauf in dem Vorschlag, einige der 5G-Technologien bereits auf Basis von 4G einzusetzen. Damit kann man auch heute schon Erwartungen erfüllen, die Mobilfunkanwender erst in Zukunft erwarten dürfen.“
Beispielsweise könnten bei sogenannten Massive MIMO-Installationen die Referenz-Codes, wie etwa die Referenzsignale der Kanalzustandsinformationen oder Channel State Information Reference Signals (CSI-RS) modifiziert werden, um hunderte Antennen-Eingänge zu unterstützen. Ebenso würden Endgeräte für die Rückmeldung hunderter von Precoding Matrix-Indikatoren (PMIs) modifiziert. Im Time Division Duplex (TDD)-Modus kann die Symmetrie von Uplink- und Downlink-Kanälen jedoch für die Kanalschätzung genutzt werden. Wobei ohne Feedback-Kanäle die Präzision der Kanalschätzung das Rückmeldeergebnis übertrifft.
Ein weiteres Beispiel ist die Interferenzunterdrückung (IFC) an Standorten in User Densification Networks (UDN). Mittels ZTEs hochentwickelter „4G Cloud Radio“-Architektur – zu der beispielsweise dynamische lokale Mesh-Netze und R12 On/Off-Technologien gehören – können Interferenzen effektiv verringert werden.
ZTE hat zudem erheblich in die Entwicklung vektorverarbeitender 4G-Chipsätze investiert, die über erweiterbare Software-Architekturen verfügen. Sie lassen sich softwareseitig in Richtung von 5G-Anforderungen modifizieren, indem ihre Befehlssätze verändert werden und kein Austausch der Hardware nötig ist.










