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Transfer aus der Wissenschaft ist ein wichtiger Augsburger Standortfaktor

Bild: Transfer aus der Wissenschaft ist ein wichtiger Augsburger Standortfaktor
Fit für den Wissenswettbewerb: Der Wirtschaftsraum A³ mit der Stadt Augsburg und den sie umgebenden Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg
Fit für den Wissenswettbewerb: Der Wirtschaftsraum A³ mit der Stadt Augsburg und den sie umgebenden Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg

(openPR) WORKSHOP „HIGH TEA“: AUGSBURG AG BRINGT TRANSFEREINRICHTUNGEN UND WIRTSCHAFTSFÖRDERER ZUSAMMEN
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Unter dem Motto „High tea mit der Augsburg AG“ zeigen die Augsburger Hochschul-Transfer-einrichtungen den Wirtschaftsförderern aus der Region, welche Chancen in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen liegen.


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Augsburg, 21.03.2006. Die Diskussion um den Standort Deutschland zeigt immer deutlicher, dass der Faktor „Wissen“ als Standortfaktor immer wichtiger für die Unternehmen in Deutschland wird. Grund genug für die Augsburg AG, dem Thema eine eigene Workshop-Reihe zu widmen: Unter dem Kürzel „tea“ zeigen dabei die Transfereinrichtungen der Augsburger Hochschulen, was sie für die Unternehmen leisten können. Während sich der erste Workshop der Reihe unter dem Titel „tea time“ direkt an die Unternehmen in Bayerisch-Schwaben richtete, werden nun unter dem Titel „high tea“ die Wirtschaftsförderer der Region informiert.
Die Übertragung und Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die betriebliche Anwendung gewinnt immer mehr an Bedeutung. „Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen werden die Chancen einer Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Zukunft immer wichtiger werden“, so Gerhard Leypoldt, Vorstandsvorsitzender der Augsburg AG.

IM WISSENSWETTBEWERB ZIEHT DIE REGION AN EINEM STRANG

Wirtschaftsförderer sind einerseits die ersten Ansprechpartner der ansässigen Betriebe und haben damit wichtige Multiplikatorenwirkung für gemeinsame Projekte mit den Hochschulen. Genauso wichtig ist es jedoch andererseits, dass sie bereits im Vorfeld von Ansiedelungen mit dem Wissen der Region Augsburg werben können – nicht selten ein wichtiges Argument für oder gegen eine Region. Eine Analyse der Augsburg AG hat ergeben, dass dies in vielen Regionen nicht funktioniert, weil der „direkte Draht“ zwischen Wirtschaftsförderern und Hochschulen fehlt. Kooperationen kommen dann allenfalls durch persönliche Beziehungen zustande oder bleiben dem Zufall überlassen. Angesichts des immer stärker werdenden Wettbewerbsdrucks bleibt dann wichtiges Potential ungenutzt.
Um für die Region das Optimale herauszuholen, müssen daher Köpfe und Kompetenzen in diesem Bereich weiter vernetzt werden. Denn der Wirtschaftsraum A³ – die Stadt Augsburg und die sie umgebenden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg – ist im Wissenswettbewerb gut aufgestellt und bietet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Hochschulen und der regionalen Wirtschaft, erschlossen durch die Arbeit der Transfereinrichtungen.

TRANSFEREINRICHTUNGEN DER AUGSBURGER HOCHSCHULEN ERSCHLIESSEN GROSSES KNOWHOW-POTENTIAL

In Augsburg und Schwaben gibt es bereits zahlreiche Beispiele für das erfolgreiche Ineinandergreifen von Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei stehen auch kleine Unternehmen nicht abseits. Ein Beispiel ist Firma „Allgäuer Insektengitter“ in Kaufbeuren, die in einem Kooperationsprojekt mit der Universität Augsburg und der IHK Schwaben Konzepte für effizientere und effektivere Außendienststeuerung entwickelte.

In der Region steht den Unternehmen dabei ein sehr vielseitiges Spektrum an Know-how zur Verfügung, das beim breiten interdisziplinären Potenzial von Universität und Fachhochschule Augsburg beginnt, über der Produktions- und Antriebstechnik geht und bei spezialisierten materialwissenschaftlichen Kompetenzen noch lange nicht endet. Beim „High tea“ mit der Augsburg AG stellen die fünf Transfereinrichtungen der Hochschulen am Standort Augsburg ihr Leistungsspektrum sowie ausgewählte Kooperationsprojekte mit Ausstrahlung auf ganz Bayerisch-Schwaben vor:

- die Transferstelle der Universität Augsburg am Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) als Kontaktstelle für Unternehmen, die das umfangreiche Know-how und Equipment der Universität Augsburg nutzen möchten,
- das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung der Universität Augsburg (AMU) als Ansprechpartner, wenn es speziell um physikalische und chemische Fragestellungen und innovative Materialien geht,
- das Institut für Technologietransfer und Weiterbildung der Fachhochschule Augsburg (ITW) als zentrale Anlaufstelle für Kooperationen und Kontaktstelle zum Hochschul-Know-how,
- das iwb Anwenderzentrum Augsburg der Technischen Universität München, das Firmen Expertenwissen rund um das Thema „Produktion“ zur Verfügung stellt,
- die am Standort Augsburg neu eröffnete Außenstelle der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG) der Technischen Universität München, die ihre Kompetenz speziell maschinenbaulich und antriebstechnisch orientierten Unternehmen in Schwaben anbietet.

Über die Potenziale der Hochschulen hinaus bietet auch die IHK Schwaben mit dem 2004 initiierten Innovationsportal weiterhin einen einfachen Zugang zu weiteren Transfereinrichtungen und Forschungs- und Entwicklungsdienstleistern in der Region.

„HIGH TEA“: WIRTSCHAFTSFÖRDERER ALS MULTIPLIKATOREN NUTZEN

Köpfe und Kompetenzen vernetzen – um dies in angemessenem Rahmen zu ermöglichen, haben die Augsburg AG und die Transfereinrichtungen der Hochschulen das Thema „tea“ wörtlich genommen: Auch der zweite Workshop dieser Reihe wird in Form einer englischen Teestunde durchgeführt.
Und weil gerade das Potential einer Region wie Augsburg und Schwaben nicht nur durch ihre Wirtschaftsdaten wiedergegeben wird, fehlt auch die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei einer solchen Veranstaltung nicht: Zum Mozartjahr 2006 trägt das Amelius-Trio den Teilnehmern Sätze aus Mozarts Divertimento Nr. 3 vor – denn erst damit sind bei „High Tea“ die Kompetenzen der Hochschuleinrichtungen am Standort Augsburg vollständig abgebildet.

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Die Augsburg AG - eine AG für die Region Augsburg
Als Zusammenschluss mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft sowie Verbänden, Kammern, Hochschulen und Institutionen ist die Augsburg AG ein typisches Beispiel einer „Public Private Partnership“. Public Private Partnership dient als Sammelbegriff für eine Vielzahl von unterschiedlichen Gestaltungen der Zusammenarbeit zwischen privater und öffentlicher, auch kommunaler Seite zur Verwirklichung öffentlicher Zwecke.
Damit wird nun in Augsburg ein neuer Weg beschritten, um die hier angesiedelte Wirtschaft in die Gestaltung der Wirtschaftsförderung und der Standortentwicklung einzubinden. Nur so kann ein ganzheitlicher Erfolg für alle Beteiligten erzielt werden.
Erfolg, das bedeutet zum einen die nationale und internationale Positionierung der Region Augsburg als erstklassiger Wirtschaftsstandort mit einer hervorragenden Lebensqualität. Das gilt besonders für die Märkte der Zukunft – Asien und Osteuropa. Erfolg heißt aber vor allem auch, einen unmittelbaren Effekt für alle Unternehmen zu erzeugen, die sich an Projekten der Augsburg AG konkret beteiligen.

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Pressekontakt „High Tea“ für die Augsburg AG:

Nadine Pousttchi
Tel.: 0821-2572-113
Email: nadine.pousttchi(at)augsburg.ag


Kontakt Transferstellen:

Transferstelle der Universität Augsburg,
Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW)
Dr. Gabriele Höfner
Email: gabriele.hoefner(at)zww.uni-augsburg.de

Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung der Universität Augsburg (AMU)
Dr. Wolfgang Biegel
Email: biegel(at)amu-augsburg.de

Institut für Technologietransfer und Weiterbildung der Fachhochschule Augsburg (ITW)
Gabriele Schwarz
Email: gschwarz(at)rz.fh-augsburg.de

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