(openPR) Wetterfester, rostiger Baustahl mit dem Synonym Corten© erlebt eine unglaubliche Renaissance die sich zeitlos einfügt: sei es als architektonische Verkleidung für Vinotheken, Galerien, Shops, Büro- und Hallenbau oder gestalterisch im GartenLandschaftsBau und in der Kunst. Der Farbton des Rostes ändert sich unter direkter Witterung von Dekade zu Dekade was eine gewisse Dynamik assoziiert. Der Stahl ist einfach zu verarbeiten, voll recyclingfähig und benötigt durch eine selbständige Sperrschichtbildung keinen Korrosionsschutz. Die eigentliche Rostpatina, die das Material interessant macht, entsteht unter Witterungseinfluss entweder zu langsam oder wirkt zu lebhaft und unruhig, was nicht jedem gefällt. Und wird der Stahl einem Witterungsschatten wie z. B. unter einem Vordach ausgesetzt oder gar im Innenraum verwendet dann wartet man ewig auf ein Rostbild. Viele helfen nach indem verdünnte Salzsäure oder sonstige stark ätzende Chemikalien zum Einsatz kommen. Der Umgang mit diesen aggressiven Mittelchen birgt nicht nur Gefahren sondern schießt manchmal über das erwünschte Ziel eines homogenen Rostbildes hinaus. Wie man den Stahl mit seiner Rostpatina in Szene setzt ist ggf. auch abhängig von der Unterbindung der Verschmutzungsgefahr von Mensch und Kleidung oder einer unerwünschten Fleckenbildng durch rostaltiges Abtropfwasser.
Als Spezialist ist KDB einer der ersten Anbieter eines alkalischen, säurefreien Schnellrosters und eines speziellen Versiegelungssystems das die Abriebfestigkeit der Rostoberfläche entscheidend erhöht. Das System besteht aus einem Oxidator, einem Fixierer-Haftgrund und den Versiegelungslacken die sich in der Anwendung für In- oder Outddoor unterscheiden. Das Flaggschiff für alle Innenelemente ist „CORnaturmatt“ und für Außen "CORSatina". Speziell für Brunnen, Wasserspiele und Wasserbecken gibt es "CORaqua", der ein Durchrosten und das Eintrüben des Wassers durch Rostpartikel verhindern soll. Bevor man aber rostet ist die eigentliche Vorbereitung des Stahls, und dessen Güte von entscheidendem Einfluß. Eine evtl. vorhandene Walzhaut entfernt man mit Sandstrahlen unter Berücksichtigung der Verzugsgefahr bei dünnen Blechen. Wer diese Möglichkeit nicht hat und dessen Flächenmenge überschaubar ist dem steht mit CORsäure ein „milder“ Walzhautablöser zur Verfügung.
Eine somit fettfreie, blanke und offenporige Stahloberfläche ist das Ideal für den Einsatz des Oxidators um eine feine, homogene und gut haftende Edelrostschicht zu bilden – quasi eine Grundvoraus-setzung für eine Versiegelung.



















